Bisher haben das flämische Rote Kreuz, Oxfam Belgien und SOS Kinderdörfer über eine halbe Million Euro an Spenden für humanitäre Hilfe im Erdbebengebiet in Marokko sammeln können. Das Geld des flämischen Roten Kreuzes wird über das deutsche Rote Kreuz in Hilfsmaßnahmen investiert, das in Marokko vor Ort ist. In erster Linie sollen die Mittel aus Flandern für Basishilfe ausgegeben werden, wie Unterbringung, Trinkwasser, Lebensmittel oder auch für medizinische Versorgung.
Hilfsorganisationen aus Flandern und Belgien sammelten bereits 565.000 € an Spenden für die Erdbebenopfer in Marokko
Nebenbei wird das Rote Kreuz Flandern aber auch einen erfahrenen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen in das Katastrophengebiet entsenden.
Sofie De Jaeger vom flämischen Roten Kreuz sagte dazu gegenüber VRT NWS, dass die Lage im marokkanischen Erdbebengebiet noch immer prekär sei: „Das Erdbeben forderte mehr als 3.000 Menschenleben und tausende weitere Personen wurden verletzt. Der materielle Schaden ist immens und sorgt in den am stärksten betroffenen Gegenden für enorme Probleme bei der Unterbringung. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass es in den kommenden Wochen bereits im Atlasgebirge frieren kann, was sie Lage für die Betroffen noch schwerer machen wird.“
Das Geld aus Flandern, etwa 500.000 €, wird über das deutsche Rote Kreuz in Hilfsmaßnahmen investiert, das in Marokko vor Ort ist. In erster Linie sollen die Mittel aus Flandern für Basishilfe ausgegeben werden, wie Unterbringung, Trinkwasser, Lebensmittel oder auch für medizinische Versorgung. Die Gelder aus den Spenden für Marokko wird die flämische Landesregierung dem deutschen Roten Kreuz übermitteln.
