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Soziale Problemzone: Kiosk am Groenplaats in Antwerpen

Aktiviert Antwerpen wieder ein altes Gesetz gegen Landlauferei?

Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever (N-VA) will dem vor etwa 30 Jahren in der Schelde- und Hafenstadt abgeschafften Gesetz gegen Landlauferei wieder neues Leben einhauchen. Dieses Gesetz untersagte damals das Recht auf Leben auf der Straße. Heute soll es gegen Bettelei und gegen Belästigung im Stadtzentrum helfen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Schon seit geraumer Zeit hat Antwerpen mit einer Vielzahl von Bettlern und Menschen zu kämpfen, die im Stadtzentrum und hier vor allem rund um den Kiosk am Groenplaats (Foto oben) für Unmut sorgen. Für den flämischen Nationaldemokraten De Wever sei es an der Zeit, dieser Entwicklung mit einem Gesetz gegen Landlauferei ein Ende zu bereiten, wie er am Montagabend bei der Stadtratssitzung im Rathaus der Stadt sagte.

Laut Polizeiangaben sorgen inzwischen mehrere Dutzend „Stammkunden“, zumeist stark alkoholisierte Obdachlose oder Drogenabhängige, rund um den Groenplaats im Herzen der Antwerpener Altstadt für Probleme. Ein Gesetz gegen Landlauferei könnte auch dabei dienlich sein, Betroffene, die Hilfe von Seiten der sozialen Dienste der Stadt verweigern, in entsprechende Einrichtungen einweisen zu können.  

Ein solches Gesetz könnte auch in Brüssel dabei helfen, entsprechende Probleme rund um die Bahnhöfe und im Stadtzentrum zu bekämpfen, so Beobachter in ersten Reaktionen auf die Idee des Antwerpener Bürgermeisters. 

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