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Gesundheit

Leichter Anstieg der Corona-Virus-Indikatoren zu Beginn des neuen Schuljahres - Brüsseler Herbstimpfkampagne startklar

Zwischen dem 3. und 9. September wurden 2.707 neue Ansteckungen mit dem Corona-Virus festgestellt. Dies geht aus den Zahlen des wöchentlichen Bulletins für akute Atemwegsinfektionen hervor, das vom belgischen Gesundheitsamt Sciensano veröffentlicht wurde. Im letzten Bulletin vom 21. Juli waren in einem ähnlichen Zeitraum 219 neue Fälle gemeldet worden. In der Region Brüssel-Hauptstadt startet am Freitag die Herbstimpfkampagne gegen Corona.

Martina Luxen Belga
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Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 12.539 Tests durchgeführt, was einer landesweiten Positivitätsrate von 23,5 Prozent entspricht. Im letzten Bulletin wurden zwischen dem 3. und 9. Juli 3.924 Tests durchgeführt, was einer Positivrate von 5,7 Prozent entspricht.

In der Woche vom 27. August bis 2. September stieg die wöchentliche Inzidenz der Krankenhauseinweisungen wegen akuter Atemwegsinfektionen durch Corona geringfügig auf 0,6 Einweisungen/100.000 Einwohner an. In den folgenden zwei Wochen deuteten die vorläufigen Ergebnisse auf eine Stabilisierung bei 0,1 Aufnahmen/100.000 Einwohner hin.

Die Reproduktionsrate des Virus lag am Samstag, dem 9. September, bei 1,15. Ein Wert über 1 bedeutet, dass sich die Epidemie tendenziell beschleunigt. Die Inzidenz, die die Anzahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohner angibt, betrug 41 im Zeitraum vom 27. August bis zum 9. September.

Brüsseler Impfkampagne richtet sich in diesem Herbst an rund 320.000 Personen

Die Region Brüssel wird am Freitag ihre Herbstimpfkampagne gegen Corona starten. Die Kampagne richtet sich an gesundheitsbedingte Risikopersonen sowie die Beschäftigten im Gesundheitswesen und deren Mitbewohner. Diese Gruppe umfasst etwa 320 000 Personen. Die Brüsseler Gesundheitsbehörde ruft auch dazu auf, sich gleichzeitig gegen Grippe und Corona impfen zu lassen.

Konkret wendet sich die Kampagne insbesondere an Personen über 65 Jahre, Schwangere, Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Personen mit einer Grunderkrankung oder einem schwachen Immunsystem sowie Personen mit einem BMI über 40. Die zweite Zielgruppe ist das Pflegepersonal und die dritte Zielgruppe sind Personen, die mit gefährdeten Personen zusammenleben.  

Die Impfung kann von Hausärztinnen und Hausärzten, am Vacci-Pharma-Projekt teilnehmenden Apotheken und von Pflegerinnen und Pflegern beim Hausbesuch verabreicht werden. Dafür müssen die Patientinnen und Patienten zwei Verschreibungen erhalten haben: eine Verschreibung für den Impfstoff und eine Verschreibung für die Impfung. 

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