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Die Stadt Derna im Osten wurde am schwersten verwüstet.

Belgien stellt eine Million Euro für humanitäre Nothilfe in Libyen bereit

Die belgische Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit Caroline Gennez (flämische Sozialisten, Vooruit) hat bekanntgegeben, dass Belgien eine Million Euro für humanitäre Nothilfe in Libyen bereitstellen werde. In Libyen haben gewaltige Überschwemmungen bereits mehr als 5.300 Menschen das Leben gekostet. 9.000 Menschen seien vermisst, meldete ein Sprecher der lybischen Behörden. Das Internationale Rote Kreuz soll die Hilfe schnell und effizient in Libyen anwenden. 

Martina Luxen Belga
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"Die internationale Gemeinschaft muss solidarisch sein", betonte die belgische Staatssekretärin für Entwicklungszusammenarbeit, Caroline Gennez: "Ganze Stadtviertel sind weggeschwemmt worden. Die Stadt Derna ist verwüstet". Die libyschen Behörden berichteten von mehr als 5.300 Toten und Tausenden Vermissten nach den verheerenden Überschwemmungen, die am Sonntag die Gegend um Derna (im Osten des Landes) heimsuchten. Mindestens 30.000 Menschen, die in dieser Stadt mit 100.000 Einwohnern lebten, wurden vertrieben und Tausende gelten als vermisst, so die UN-Migrationsbehörde.

Die belgische Hilfe in Höhe von 1 Million Euro wird in den Nothilfefonds für Katastrophenhilfe (DREF) der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) fließen. Das Rote Kreuz verfüge über einen lokalen Partner, der bereits vor Ort tätig sei, heißt es im Kabinett von Caroline Gennez: "Die lokalen Organisationen können sofort eingesetzt werden und sind am besten in der Lage, die Bedürfnisse vor Ort zu beurteilen", stellt die Staatssekretärin fest.

Gennez unterstrich ebenfalls, dass mehr als die Hälfte des belgischen Budgets für humanitäre Nothilfe im Übrigen auf diese "flexible" Weise verwendet wird. "Belgien mobilisiert Ressourcen, die dann von den humanitären Organisationen entsprechend den Bedürfnissen der Bevölkerung eingesetzt werden. Dadurch können sie in Notsituationen wie dieser schnell und effizient reagieren", erklärte die sozialistische Ministerin aus Flandern.

Libyen wird unter anderem auch von der Europäischen Union über den Katastrophenschutzmechanismus unterstützt, wobei Deutschland, Rumänien, Finnland, Spanien und Frankreich Unterkünfte, Generatoren, Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Gegenstände zur Verfügung stellen

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