In Antwerpen ist es erneut zu einer Schießerei gekommen. Diesmal ist ein Haus im Stadtteil Borgerhout unter Beschuss geraten. Nachbarn in der Delvastraat haben gegen 1 Uhr morgens Schüsse gehört und die Polizei alarmiert. Die fand 5 Einschusslöcher in der Fassade und in der Tür eines Hauses. Die Ermittlungen sollen klären, ob der Vorfall, wie auch frühere ähnliche Schießereien und Brandbombenansschläge, mit dem illegalen Drogenhandel zusammenhängt.
Antwerpener Drogenszene? Schüsse auf Haus in Borgerhout abgefeuert
Gegen 1 Uhr am Dienstagmorgen hörten Anwohner der Delvastraat (Foto unten) in Borgerhout Schüsse. Sie alarmierten sofort die Polizei. Die Beamten fanden zwei Einschusslöcher in der Fassade eines Hauses. Auf die Tür des Hauses war ebenfalls dreimal geschossen worden. Wouter Bruyns von der Antwerpener Lokalpolizei bestätigte VRT NWS, dass es noch immer keine Spur von den Tätern gibt. "Wir haben die Gegend sofort abgesucht, aber die Suche war erfolglos. Das kriminaltechnische Labor ist ebenfalls vor Ort, um die Ermittlungen zu unterstützen".
In dem Viertel hat es in der Vergangenheit bereits Schießereien gegeben. Diese standen oft im Zusammenhang mit dem Handel mit illegalen Drogen. Es ist jedoch noch nicht klar, ob dies auch hier der Fall ist. "Vorfälle wie dieser lassen uns sofort an einen Zusammenhang mit Drogen denken. Soweit wir wissen, sind die Bewohner des Hauses jedoch in keiner Weise mit Drogen in Verbindung gebracht worden. Aber man kann nichts ausschließen, und deshalb wird das untersucht, um Klarheit zu schaffen.
