Am letzten Augustwochenende ist die GIST-Triennale eröffnet worden. Diese Kunst- und Kultur-Triennale bietet bildende Kunst, Theater, Musik und Literatur und verbindet diese mit der zauberhaften Natur im Tal der Zenne in Flämisch-Brabant im Umland der belgischen Hauptstadt Brüssel.
Dieses neue Kulturfest dauert noch bis zum 5. November 2023 und hebt sich durch seine Lage im Zenne-Tal von anderen Kulturprojekten dieser Art deutlich ab. Hier treffen Kunst und Kultur aller Spielarten (bildende Kunst, Theater, Musik oder auch Literatur) auf Natur, auf Kulturerbe, auf Industriekulturerbe, auf Gastronomie (hier besonders auf Bier) und auf Romantik.
Die erste Ausgabe der GIST-Triennale trägt ihren Namen nicht zuletzt wegen der reichhaltigen Braukultur (z.B. die nur hier produzierten Lambiek-Biere) in dieser Gegend. Gist heißt wörtlich übersetzt „Hefe“. Das bedeutet auch, dass hier Kultur noch reift… Kern der Triennale sind die Ortschaften Beersel, Sint-Pieters-Leeuw und Halle im Tal der Zenne in Flämisch-Brabant im Süden Brüssels.
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Für einen Skulpturen-Parcours, der den Titel „Shifting Scenieries“ trägt, entstanden 22 neue Werke, die Kurator Benedict Vandaele aus 31 Einsendungen auswählte. Diese zeitgenössischen Kunstwerke passen sich an die sich ständig verändernde Dynamik aus Landschaft, Industriearchitektur und Verstädterung im Zenne-Tal an und sind am Besten bei Wanderungen oder Radtouren zu entdecken.
Am Rande dessen stößt man zudem auf zahlreiche Burgen, Schlösser, Wälder und andere Natur- und Kulturerbe-Stätten in dieser malerischen Gegend. Insgesamt sind die 22 Werke entlang der Zenne an 8 Stationen zu sehen. Die Künstlerinnen und Künstler, die diese Skulpturen geschaffen haben, kommen sowohl aus Belgien, als auch aus dem Ausland.
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Diese 8 Stationen befinden sich in seht unterschiedlichen Kontexten, z.B. in freier Natur, in verlassenen Fabriksgebäuden, in einer entweihten Kirche, an einer Schleuse oder auch im Kulturzentrum FeliX Art & Eco-Museum sowie im Haus des Theatermachers Herman Teirlinck.
Triennale-Kurator Bennedict Vandaele ließ die Veranstaltung entlang eines Wander- und Radparcours von rund 35 km entstehen, die mit dem Rad in etwa zwei Stunden zu machen seien: „Man kann sein eigenes Fahrrad mitbringen oder ein E-Bike leihen. Auch an die Wanderer haben wir gedacht, denn wir haben die Locations auf diesem Parcours in drei Sektoren eingeteilt.“
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Das Programm der GIST-Triennale ist reichhaltig und bietet, wie bereits erwähnt, neben bildender Kunst auch Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen sowie kulinarische Events, das mit der lokalen Gastronomie und den örtlichen Brauereien entwickelt wurde. Alle nötigen Informationen bietet die Webseite www.gist-zennevallei.be . Die GIST-Triennale läuft noch bis zum 5. November 2023. Eingefleischte Kulturfans können dieses Event denn auch mehrmals und zu verschiedenen Jahreszeiten besuchen…
