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"Sommer-BOB-Kontrollen" gegen Alkohol am Steuer in Belgien - Bald genauere Testgeräte

Die belgische Polizei hat bei ihrer BOB-Kontrollaktion gegen Alkohol am Steuer im Sommer rund 360.000 Autofahrer kontrolliert. Etwa 8.000 der kontrollierten Fahrer hatten zu viel getrunken, um sich ans Steuer setzen zu dürfen. Inzwischen arbeitet die Verkehrspolizei in Belgien mit neuen und besseren Testgeräten und dies sorgt für eine Anpassung der Verfahren vor Ort. 

Andreas Kockartz
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Das bedeutet, dass 2,2 % aller überprüfter Fahrer einen positiven Alkoholtest ablegten. Das sind allerdings etwas weniger alkoholisierte Autofahrer als bei den „Sommer-BOB-Kontrollen“ im vergangenen Jahr.

Ab dem kommenden Winter verändert sich das Prozedere bei den Alkoholkontrollen durch die Polizei in Belgien. Wer dann blasen muss, der hat nicht länger Anrecht auf eine Viertelstunde Wartezeit vor dem Verfahren, um einen möglichen falschen Alkoholtest zu vermeiden. Die Polizei wird dann mit genaueren Geräten arbeiten, die präziser sind und die falsche positive Test ausschließen.

Dazu erklärte Bundesverkehrsminister Georges Gilkinet (Ecolo) gegenüber VRT NWS: „Das Risiko von falschen positiven Alkoholtest besteht nicht mehr. Die Technik hat sich entwickelt, ist performanter geworden. Wir haben einfach bessere Techniken, mit denen wir direkt testen können und damit Zeit gewinnen.“

In dieser Zeit können z.B. mehr Alkoholkontrollen an den Standorten der Polizei durchgeführt werden. Die neuen Testgeräte verlangen auch kein so großes Atem- bzw. Blasvolumen der Kontrollierten. Bis zur nächsten landesweiten BOB-Kampagne in der Weihnachtszeit sollen alle neuen Systeme einwandfrei funktionieren und bis dahin stehen auch die dazu erforderlichen Gesetzestexte in Bund, Ländern und Regionen in Belgien. 

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