In Elewijt bei Zemst in Flämisch-Brabant haben sich am Donnerstagmorgen gleich zwei Gasexplosionen in einem Wohnhaus mit Arztpraxis ereignet. Dabei kam eine Person ums Leben und drei weitere wurden verletzt. Die Rettungskräfte suchen in den Trümmern des Gebäudes zunächst nach möglichen weitere Opfern, doch im Laufe des Tages gab es in dieser Hinsicht Entwarnung.
Explosionen in Gebäude mit Wohngemeinschaft und Arztpraxis: Ein Toter und drei Verletzte
Bei zwei Gasexplosionen am frühen Donnerstagmorgen in Elewijt bei Zemst wurden ein Wohnhaus, in dem Personen mit Beeinträchtigung leben und in dem eine Arztpraxis untgergebracht ist, weitgehend zerstört. Bei den Explosionen kamen ein Mensch ums Leben und drei Personen verletzt. Zwei der Verletzten konnten das Krankenhaus aber bereits wieder verlassen. Das Feuer, das durch die Explosionen entstand, konnte schnell gelöscht werden.
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Polizei und Feuerwehr haben die Umgebung um den Unfallort abgesperrt. Einige weitere Personen aus den Wohnungen in dem betroffenen Gebäude konnten evakuiert werden - auch durch Anwohner und Nachbarn, die vor der Feuerwehr zur Stelle waren. Noch am Vormittag suchten die Hilfskräfte mögliche weitere Opfer, doch hier konnte Entwarnung gegenen werden.
Inzwischen stellt die Gemeinde den Betroffenen Unterkünfte zur Verfügung. Das Wohnhaus ist erst einmal für unbewohnbar erklärt worden und es besteht Einsturzgefahr, weswegen es auch abgestützt werden muss.
Was die Gasexplosionen auslöste, war zunächst noch nicht bekannt, doch es stellte sich heraus, dass nach einer ersten Gasexplosion, die ein Feuer auslöste, im Haus befindliche Gasflaschen hochgegangen waren. Die Explosionen waren offenbar zwei Kilometer weit zu hören.

