Flanderns Landesverkehrsministerin Lydia Peeters (Open VLD) teilt mit, dass ihre Regierung 6,4 Mio. € in den Aufbau von Ladekapazitäten für den Schwerlastverkehr investiert. Damit würde möglich, über 7.000 solcher Ladestationen für E-Trucks im belgischen Bundesland Flandern einrichten zu können.
Flandern investiert 6,4 Mio. € in Ladeinfrastruktur für elektrische Lastwagen
Die flämische Landesregierung hat vor einiger Zeit mit den Vorgaben, rund 7.000 Ladestationen für E-LKW einrichten zu wollen und einem entsprechenden Finanzierungsvolumen einen Projektaufruf lanciert. Bis Ende März 2024 können dazu noch Anträge eingereicht werden.
Der Projektaufruf richtet sich spezifisch an Ladeinfrastruktur für Schwerlaster, aber auch für Busse, z.B. Reisebusse, und für elektrische Lieferwagen. Mit diesem Vorhaben hofft die liberale flämische Mobilitätsministerin, Transport- und Busunternehmen für einen elektrischen Antrieb ihres Fuhrparks interessieren zu können.
Bisher sind 120 Anträge für Zuschüsse für entsprechende Projekte eingegangen, von denen 109 grünes Licht bekommen.
Das flämische Verkehrsministerium will versuchen, bis 2025 35.000 Ladestationen für elektrische Fahrzeuge einrichten zu können. Der neuerliche Appell, Projekteanträge in dieser Hinsicht zu stellen, soll den Einstieg in die Elektromobilität auch für den Transportsektor in Flandern attraktiver gestalten.
