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Inland
Wirtschaft

Die monatliche Inflation in Belgien sinkt schon zum fünften Mal in Folge

Die Inflation, also die Zahl, die angibt, in wie fern unser Leben wieder teurer geworden ist, sank im August wieder leicht nach unten. Aktuell ist das Leben 4,09 % teurer, als im August 2022. In den Sommermonaten ist die Inflation etwas langsamer gesunken, als in den Monaten davor.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Im Juni lag die Inflation in Belgien bei 4,15 %, im Juli sank sie auf 4,14 % und jetzt im August auf 4,09 %. Das bedeutet, dass die Teuerungsrate derzeit eher „vorsichtig“ nach unten geht. Im Vergleich zum Oktober 2022 ist der Unterschied allerdings sehr deutlich, denn damals lag sie im Jahresvergleich bei 12,27 %.

Inzwischen strebt die Europäische Zentralbank (EZB) eine Inflation von rund 2 % an. Hier liegt die Ansicht vor, dass ein leichter Anstieg der Preise für die Wirtschaft „wie Schmieröl“ ist.

Also steigen die Preise in Belgien mit monatlich etwas mehr als 4 % noch zu schnell. Das ist auch zu erkennen, wenn man sich die sogenannte „Kerninflation“ anschaut. Das ist die Preisentwicklung bei unverarbeiteten Lebensmitteln und bei Energieprodukten, die im August bei 7,70 % lag.

Aber, dass die Inflation in unserem Land nur noch langsam steigt, ist auch der Preisentwicklung von Strom und Gas zu verdanken, denn diese Produkte sind heute deutlich günstiger, als noch vor einem Jahr. Gas ist heute 65,5 % billiger als im August 2022 und Strom ist um 36,2 % günstiger geworden. Allerdings ist Heizöl im Laufe eines Jahres um 35,6 % teurer geworden.

In der ersten Jahreshälfte 2023 stiegen die Preise für Lebensmittel sehr deutlich. Im März lag die Inflation hier noch bei 17,02 im Jahresvergleich. Aktuell beträgt die Inflation bei den Lebensmitteln in Belgien 12,73 %, ist also weiter sehr hoch. 

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