Zum Hauptinhalt springen

Kadaver eines Wals im Hafen von Antwerpen angeschwemmt und geborgen

Im Hafen von Antwerpen ist der Kadaver eines Walfisches entdeckt worden. Um welche Walart es sich hier handelt, konnte noch nicht ermittelt werden. Das Tier ist etwa 10 bis 11 Meter lang und wurde so schnell wie möglich geborgen, da der Kadaver möglicherweise zu explodieren drohte.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:
Aktualisiertupdate:

Der tote Walfisch wurde auf Höhe des Kais des Container-Unternehmens DP World am Deurganck-Dock entdeckt. Er wurde am Bug eines Hochseefrachters quasi in den Hafen hineingeschoben.  Der Kadaver wurde an einen Kai gezogen, wo er die Schifffahrt nicht beeinträchtigen konnte.

Allerdings musste er so schnell wie möglich geborgen werden, da verendete Wale, die länger an der Wasseroberfläche getrieben haben, explodieren können. In den toten Walkörpern sammeln sich Gase.

Dies sollte hier vermieden werden. Dabei musste vorsichtig vorgegangen werden, damit es nicht während der Bergung schon zu einer Explosion kommen konnte. Ein erster Versuch am Dienstagnachmittag war gescheitert. Ein Baggerschiff des Unternehmens Jan De Nul war an der Bergung beteiligt und von dort aus wurde der tote Wal geborgen.

Nach der Bergung und dem Ablassen möglicher Gase aus dem Kadaver wurde das Tier dem Königlichen Institut für Naturwissenschaften und der Universität von Gent (UGent- übelassen, um zu untersuchen, um welche Walart es sich hierbei handelt und wo das Tier vielleicht herkommt. Höchstwahrscheinlich handelt es sich hier um einen Finnwal. 

Das letzte Mal, dass ein toter Wal im Antwerpener Hafengebiet entdeckt wurde, ist 14 Jahre her. Damals wurde ein 20 Meter langer Finnwal hier angeschwemmt. 2015 wurde ein kleinerer Wal sogar im Hafen von Gent entdeckt und geborgen. Das so etwas passiert, ist aber nicht unbedingt selten, so das Institut für Naturwissenschaften. 

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5