Zum Hauptinhalt springen

Die Post ehrt die belgische Frittenbudenkultur mit einer originellen Briefmarkenserie

In dieser Woche lanciert die belgische Post, bpost, ein neues Briefmarkenblatt, dass sich der Kultur der belgischen Frittenbuden widmet. Eine Serie von 5 Briefmarken hat Frittenbuden aus unterschiedlichen Zeiten als Motive.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Belgien ist mit seinen Frittenbuden und der dazugehörenden Kultur eng verbunden. Schon kurz nach der Staatsgründung 1830, etwa gegen 1838, tauchten die ersten mobilen Buden in den Straßen der Ortschaften auf, zunächst auf Kirmessen und Jahrmärkten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden auch immer mehr feste Frittenbuden, hier gerne „Fritkot“ genannt. Laut dem flämischen Institut für Fischerei- und Agrarmarketing soll es heute noch rund 5.000 Frittenbuden in Belgien geben.

(Lesen Sie bitte unter den Illustrationen weiter)

Nationales Kulturerbe

2017 wurde die Frittenkultur Belgiens aus immaterielles Kulturerbe anerkannt. Jetzt will bpost dieser kulinarischen Kultur auch mit Briefmarken ein Denkmal setzen. Das aktuelle Blatt zeigt 5 Frittenbuden zwischen historisch traditionell und modern. Damit gibt die Post dieser, wie sie selbst sagt, „geschmacksvollen Geschichte“ eine stolze Ehrung.

Für diese Briefmarkenreihe entwarf der Briefmarkendesigner der Post, Geert Wille, eine spezielle und sehr originelle Verpackung. Diese entpuppt sich ausgeklappt als kleine Frittenbude, die eigentlich die 5 „Fritkots“ aufweist.

(Lesen Sie bitte unter den Illustrationen weiter)

Einmaliger Stempel

Das Briefmarkenblatt in Form einer ausfaltbaren Frittenbude ist zum Preis von nur 13,60 € in den posteigenen Filatelie-Boutiquen in Brüssel und Mechelen sowie im bpost-Webshop  (leider nur in Niederländisch und Französisch) erhältlich.

Um eine einmalige Ausgabe mit einem besonders originellen Stempel ergattern zu können, sollten sich Briefmarkenfreunde und -sammler am Samstag, 2. September ins Frittenmuseum nach Brügge begeben, wo an diesem Tage eine speziell abgestempelte Ausgabe ausgegeben wird.    

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Die 5 Motive

Die Briefmarkenserie zeigen eine Frittenbude aus den 1960er und 1970er Jahren am Marktplatz in Brügge, eine solche Bude aus den 1940er und 1950er Jahren in Lüttich, ein altes „Fritkot“ in Middelkerke im Jahr 1920, eine moderne Bude, wie man sie in den 1980er oder 1990er Jahren in Belgien kannte und eine historische mobile Frittenbude aus dem Brüssel 1913, die mit einem Pferd bewegt wurde. 

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5