Zum Hauptinhalt springen
Europäische Hornisse

Wandergruppe von Hornissen angegriffen: Eine Person musste reanimiert werden

In Lier in der Provinz Antwerpen ist am Wochenende eine Wandergruppe von einem Schwarm Europäischer Hornissen angegriffen worden. Dabei wurden mehrere Personen schwer verletzt. Eine Wanderin musste sogar reanimiert werden. Sie wurde rund 20 Mal in den Kopf gestochen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:
Aktualisiertupdate:

Bei dem Angriff des Schwarms Europäischer Hornissen wurden neben der reanimierten Frau fünf weitere Personen so schwer von den Insekten gestochen, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Das Nest dieser heimischen Hornissen ist inzwischen entdeckt und vernichtet worden, doch die Gemeinde Lier sperrte das direkte Gebiet um das Nest für die Dauer einiger Tage weiter ab, da nicht alle sofort Hornissen vernichtet werden konnten.

Ivo Andries (Open VLD), der Bürgermeister von Lier, sagte gegenüber VRT NWS, dass die reanimierte Frau in die Uniklinik von Antwerpen (UZA) gebracht wurde: „Fünf weiter Personen wurden zur weiteren Versorgung in das Heilig Hart-Krankenhaus unserer Stadt gebracht. Den weiteren Opfern haben wir geraten, sich zumindest an ihren Hausarzt zu wenden.“

Zunächst ging man in Lier davon aus, dass es sich bei den aggressiven Insekten um die invasiven Asiatischen Hornissen gehandelt habe, doch als das Nest in einem hohlen Baum entdeckt wurde, stellte sich heraus, dass es sich um Europäische Hornissen handelte. Diese reagieren nur so, wenn man ihren Nestern zu nahe kommt, ansonsten sind sie eher als friedlich bekannt. Ein Sprecher des flämischen Bieneninstituts sagte zu dem Vorfall: „Glücklicherweise waren es ‚nur‘ Europäische Hornissen…“   

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5