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Inland
Wirtschaft

Probleme in Geschäften und Warenhäusern: Zu wenig 10 und 20 Eurocent-Münzen

Immer öfter bitten das Kassenpersonal im Supermarkt oder Geschäftsleute im Einzelhandel ihre Kunden darum, doch bitte mit ihrer Bankkarte zu bezahlen oder passend mit Kleingeld. Offenbar herrscht in Belgien weiter ein deutlicher Mangel an 10 und 20 Eurocent-Münzen und die Geschäfte haben Schwierigkeiten mit der Rückgabe des Wechselgeldes. 

Andreas Kockartz
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Das Problem an der Sache ist, dass ausreichend dieser Münzen geprägt und in Umlauf sind, doch die Leute geben sie nicht oder zu selten aus. Beim Discounter Colruyt z.B. hängen in manchen Märkten Tafeln aus, die die Kundschaft darum bitten, ihr Kleingeld doch bitte auszugeben.

Das beschränkt sich nicht nur auf die Supermärkte und die Warenhäuser. Auch im Einzelhandel herrscht ein akuter Mangel an 10 und 20 Cent-Münzen. Kreative Geschäftsleute rufen inzwischen in den sozialen Medien dazu auf, doch bitte beim Einkauf an das Kleingeld zu denken.

Münzmeister Giovanni Van De Velde sagte dazu gegenüber VRT NWS: „Viele Kunden zahlen heute elektronisch, während sie ihre Münzen irgendwo in einer Schublade liegen haben. Machen die doch bitte ihre Sparschweine leer und bringen sie das Kleingeld zur Bank.“  

Aus dem belgischen Finanzministerium verlautet dazu, dass bald 17 Millionen neue 20 Eurocent-Münzen in Umlauf gebracht werden, um dem Problem vorbeugen zu können, doch diese können erst im kommenden Jahr geprägt werden. 

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