Zum Hauptinhalt springen
Inland
Onderwijs

Fakultät für Bio-Engineering der UGent sucht Sponsoren für Kauf von 100 neuen Mikroskopen

Die Fakultät für Bioingenieurwissenschaften der UGent sucht Sponsoren, die sich am Kauf von 100 neuen Mikroskopen in den Labors zu beteiligen. Die derzeitigen Mikroskope sind bereits 70 Jahre alt und entsprechen nicht den Ansprüchen einer qualitativ hochwertigen Ausbildung, sagt Hilde Willekens von der Fakultät: "Ein Mikroskop kostet zwischen 1.500 und 3.000 Euro, das Budget, das wir von der Universität bekommen, reicht nicht aus. Deshalb müssen wir nach anderen Lösungen suchen." 

Martina Luxen
Veröffentlicht:

"Die Mikroskope, die wir in den Vorlesungen verwenden, stammen aus den 1950er-1960er Jahren und sind völlig abgenutzt", erklärt Hilde Willekens von der Fakultät für Bioengineering. "Die Bildqualität ist aufgrund von Kratzern und Verdunstung der Linsen mangelhaft, außerdem müssen wir Ersatzteile untereinander austauschen, weil es keinen Ersatz mehr gibt."

"Es geht zum Beispiel viel Zeit verloren, um zu prüfen, welche Mikroskope brauchbar sind, und um Studenten zu helfen, die auf technische Probleme stoßen." Die Fakultät möchte daher 100 neue Mikroskope anschaffen und setzt dabei auf externe Sponsoren.

Mikroskope kosten zwischen 1.000 und 3.000 Euro

"Ein Mikroskop kostet gerne zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Wenn man das mit 100 multipliziert, kommt man auf eine beachtliche Summe. Wir bekommen zwar ein Budget von der Universität für unsere Ausbildungskosten, aber das reicht nicht für strukturelle Mittel. Es werden keine Rücklagen gebildet, um solche Kosten zu decken." 

Willekens zufolge ist die Fakultät für Bioengineering nicht die einzige, die mit Haushaltszwängen zu kämpfen hat. "Budgets und Ansätze unterscheiden sich von Fakultät zu Fakultät, aber jede Fakultät hat Probleme, die beste Finanzierung zu finden. Alle sind auf der Suche nach Lösungen. An der UGent wird bereits Fundraising betrieben, allerdings meist im Zusammenhang mit der Krebs- oder HIV-Forschung. Dies ist das erste Mal, dass wir dies im Bereich Bildung tun. Es ist ein Testprojekt, wir werden sehen, wie es läuft und ob es sich lohnt, es zu wiederholen.”

Sponsoren als Dank mit Namen auf dem Mikroskop

Über die bereits eingegangenen Beträge will die Fakultät vorerst keine Angaben machen. "Mehrere Unternehmen haben bereits Interesse bekundet, aber wir haben auch schon Antworten von den Eltern eines Studenten und von einem pensionierten Professor erhalten." Übrigens: Wer sponsert, wird erwähnt. "Wir können nicht viel dafür tun, aber wir werden die Namen unserer Sponsoren auf den neuen Mikroskopen anbringen."

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5