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UGent reduziert vegetarisches Angebot in Restaurants: Studierende möchten mehr Fleisch und Fisch

Die Universität Gent wird in ihren Studentenrestaurants künftig weniger vegetarische Gerichte anbieten. Bisher war die Hälfte des Angebots vegetarisch. Ab dem nächsten Studienjahr wird es nur noch ein Viertel sein. Die meisten Studenten wollten weiterhin Fleisch und Fisch bestellen, sodass die Restaurants zu viele Lebensmittel wegwerfen mussten und noch mehr Verluste machten.

Martina Luxen
Veröffentlicht:

Weniger Rind, mehr Schwein

Eine Umfrage ergab, dass mehr als 70 Prozent der Restaurantkundschaft nicht-vegetarische Gerichte wählen, obwohl die Hälfte des Angebots vegetarisch ist. Außerdem seien die Gäste unzufrieden, so die Uni: "In der jährlichen Zufriedenheitsumfrage wurden das Fischangebot und zu wenig Abwechslung beim Fleisch bemängelt." Daher werden die Studentenrestaurants ab dem nächsten Studienjahr 75 Prozent nicht-vegetarische und 25 Prozent vegetarische Gerichte anbieten.  

Darüber hinaus hat der Sozialbeirat gemeinsam mit dem Verpflegungsdienst beschlossen, Rindfleisch so weit wie möglich durch Schweinefleisch zu ersetzen. "Anhand des Ecological Impact Score (EIS) lässt sich feststellen, dass Rindfleisch (Punktzahl 7/8) eine viel größere Umweltauswirkung hat als Schweinefleisch (Punktzahl 5/6) oder Huhn (Punktzahl 6)". Jedes Gericht wird in Zukunft auch anhand dieses EIS getestet werden. Gerichte, die eine zu hohe Umweltbelastung aufweisen, werden nicht mehr angeboten.

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