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Zwei Jahre Taliban in Afghanistan: Noch immer harren dort Menschen mit Einreiserecht für Belgien aus

Noch immer warten dutzende Personen in Afghanistan auf ein humanitäres Visum für Belgien. Diese Leute leben in Angst vor den Taliban, da sie jahrelang für belgische Einrichtungen, die in ihrem Land aktiv waren, gearbeitet haben. Die radikal-islamistischen Taliban haben es auf Personen, die für westliche Einrichtungen tätig waren, abgesehen. Die Zeit drängt vor allem für Frauen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Nord-Süd-Vereinigung 11.11.11 erinnerte jetzt die belgische Bundesregierung einmal mehr an diese Situation zwei Jahre nach der Machtübernahme der Taliban nach dem Abzug des Westens aus Afghanistan. 11.11.11 weiß von dutzenden Anträgen, die noch nicht bearbeitet wurden oder können werden.

Belgiens Staatssekretärin für Asyl und Einwanderung, Nicole De Moor (CD&V), gab gegenüber VRT NWS zu verstehen, dass es sehr schwierig für Afghanen sei, ein humanitäres Visum für Belgien zu beantragen, denn unser Land habe keine Botschaft mehr dort. Diese Art Visum sei nicht über z.B. Email zu beatragen, da die Identität der jeweiligen Antragsteller geprüft werden müsse.

Betroffene Afghanen müssen sich also zu belgischen Botschaften in anderen Ländern begeben, um ihren Antrag stellen und mit den dazu erforderlichen Dokumenten zu versehen, so De Moor. Doch auch dies ist aus Furcht vor Entdeckung keine leichte Sache.  

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