Die Forschungsgruppe „Mobilise“ der niederländischsprachigen Freien Universität Brüssel (VUB) arbeitet gemeinsam mit der Gemeinde Anderlecht und mit dem Carpool-Unternehmen Mpact an der Entwicklung eines Mobilitätshubs für die Brüsseler Hauptstadt-Region. Solche Mobilitätshubs sollen in Zukunft Dienstleistungen, die mit dem Verkehr zu tun haben, bündeln und vereinfachen.
Forschungsgruppe der Brüsseler Uni VUB hilft Brüssel bei der Entwicklung von Mobilitätshubs
„Mobilise“ ist eine Forschungsgruppe der Freien Universität Brüssel (VUB), die sich in Sachen nachhaltige städtische Mobilität und Logistik spezialisiert hat. Das Team dieser Gruppe analysiert das Fortbewegungsverhalten und entsprechende Hindernisse bei der Nutzung von nachhaltigen Transport- und Beförderungsmitteln, wie Stadtteilautos, Fahrräder, öffentliche Verkehrsmittel und dergleichen.
Das Carpool-Unternehmen „Mpact“ ist ein Verein, der an effizienten und zugänglichen Beförderungssystemen befasst und zwar ganz genau um Sinne des Prinzips „mehr mit weniger“. Das betrifft z.B. Mobilitätslösungen. Doch „Mpact“ leistet noch viel mehr, denn der Verein ist an verkehrstechnischen Forschungsprojekten beteiligt und veranstaltet entsprechende Events für sowohl Politiker als auch für die breite Öffentlichkeit.
Regionale Verkehrsstrategie für Brüssel bis 2024
Bis nächstes Jahr muss die Brüsseler Hauptstadt-Region ihre regionale Verkehrsstrategie vorlegen. Teil dieser Strategie ist das Konzept der Mobilitätshubs. Diese Hubs sollen Anlaufstellen werden, an denen Anschlüsse für Straßenbahnen und Busse, Informations- und Fahrkartenkioske, abgesicherte Fahrradstellplätze und auch öffentliche Toiletten zur Verfügung stehen müssen.
Beispiele für zukünftige Gestaltungen
Die Brüsseler Gemeinde Anderlecht hat gemeinsam mit VUB „Mobilise“ und mit „Mpact“ vier Entwürfe für sogenannte „SmartHubs“ ausgearbeitet, die jetzt der Bevölkerung der Hauptstadt-Region vorgestellt werden. Interessenten bekamen die Möglichkeit, an einer Abstimmung für den besten Entwurf teilzunehmen. Daran nahmen mehr als 100 Personen teil.
Diese vier Entwürfe dienen als Beispiel dafür, wie zukünftige Mobilitätshubs in Brüssel aussehen und funktionieren könnten. Auf Basis von fachkundiger Beratung und mit den Ansichten dazu aller Teilnehmer der Vorstellungen und der Abstimmung hat VUB „Mobilise“ einen definitiven Entwurf ausgewählt, der der Regierung und den Verkehrsbehörden der Region Brüssel-Hauptstadt vorgelegt werden wurde. Die Regierung befasst sich gerade mit diesem Entwurf. Mehr Info unter: www.smartmobilityhubs.eu/
