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Fliesenboden aus dem 14. Jahrhundert bei Bauarbeiten in Brügge entdeckt

In Brügge ist bei den Bauarbeiten für die neue Ausstellungshalle BRUSK ein Fliesenboden aus dem 14. Jahrhundert entdeckt worden. Die Archäologen sind begeistert: „Das ist für die Stadt eine absolut wichtige Ausgrabung.“ 

Andreas Kockartz
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Man habe ein bisher unsichtbares Stück Brügger Geschichte ans Tageslicht befördert, sagte die Leiterin der Ausgrabungsarbeiten, die Archäologin Caroline Landsheere von der Expertengruppe Raakvlak, die die Entdeckung machte: „Das ist eine besondere Ausgrabung, weil sie sich im Herzen Brügges ereignete.“

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Die Entdeckung wurde an der Stelle am Eeckhout-Tor gemacht, wo sich früher die Eeckhout-Abtei befand: „Wir haben einige Grabkeller von Äbten entdeckt und wir haben das Fundament der alten und verschwundenen Abtei freigelegt. Das Sahnehäubchen ist aber der prächtige mittelalterliche Fliesenboden. Man sieht so etwas mit einer so schönen Dekoration aus dem 14. Jahrhundert nur sehr selten.“

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Auf diesen Fliesen, die 5 x 5 Zentimeter groß sind, kann man Fabelfiguren, Tiere und Blumen erkennen.

Im kommenden Jahr werde man alles, was jetzt gefunden wurde, von Grund auf analysieren, be- und verarbeiten, so Landsheere: „Wir werden auch in die Archive eintauchen, um eine schöne Geschichte zu der Eeckhout-Abtei schreiben zu können.“ 

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