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Rad-WM in Glasgow: Flamin Lotte Kopecky gewinnt beim Straßenrennen ihr drittes Gold

Lotte Kopecky hat bei den Frauen das Straßenrennen der Rad-WM in Glasgow gewonnen und sich damit zur Doppelweltmeisterin von Schottland gekürt. Bereits auf der Bahn hatte die 27-Jährige ihren Goldtriumph im Punktefahren von 2022 wiederholt und zudem das Ausscheidungsfahren gewonnen.

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Lotte Kopecky schoss mit unbändigem Willen die letzten giftigen Anstiege hoch und so ist die flämische Radsportlerin nach einer enormen Energieleistung im knallharten Straßenrennen der Radsport-WM in Glasgow zum Sieg gefahren.

Die 27 Jahre alte Alleskönnerin stürmte am Sonntag nach 154,1 höchst anspruchsvollen Kilometern ins begehrte Regenbogentrikot - ein Jahr nach ihrer um wenige Millimeter verpassten WM-Goldmedaille und nur zwei Wochen nach dem zweiten Gesamtplatz bei der Tour de France Femmes.

Kopecky verwies die von Krämpfen geplagte niederländische Tour-Siegerin Demi Vollering (0:07 Minuten) und Cecilie Ludwig aus Dänemark (gleiche Zeit) auf die Plätze.

Das Peloton forcierte vom Start weg das Tempo, viele Fahrerinnen mussten schon am ersten schwierigeren Berg in den Highlands abreißen lassen. Dann entwickelte sich wie im Straßenrennen der Männer ein gnadenloses Ausscheidungsrennen. Auf der letzten Runde attackierten die Topfahrerinnen dann nacheinander, am Ende setzte Kopecky den entscheidenden Angriff.

"Nach meinen beiden Titeln im Bahnradsport hätte ich nicht gedacht, dass ich auch auf der Straße gewinnen kann. Drei Titel in sieben Tagen zu holen, ist wirklich verrückt", sagte die dreifache Weltmeisterin nach dem Sieg unter Tränen im ersten Interview.

Kopecky bedankte sich im Regenbogentrikot bei ihren Teamkolleginnen

Jeder Sieg verdient eine angemessene Rede. So erhob Lotte Kopecky im Hotel der Belgier das Glas. In ihrem neuen Lieblingstrikot bedankt sie sich bei ihren Teamkolleginnen für die Unterstützung auf dem Weg zum Weltmeistertitel.

"Ich hatte heute viele Szenarien im Kopf", sagt Weltmeisterin Lotte Kopecky zu ihren Teamkolleginnen. "Wir sind mit einem Ziel hergekommen: heute Abend in diesem schönen Trikot zu feiern."

 "Ich möchte mich bei allen ganz herzlich für das Vertrauen bedanken. Und für die Gelassenheit, die in diesem Team herrscht, was für mich selbst sehr wichtig ist."

"In Belgien ist der Männerradsport seit langem auf der Agenda. Dank euch und vielen anderen ist nun auch der Frauenradsport auf der Tagesordnung", betonte Kopecky.  "Danke auch an die Mitarbeiter, die hier anwesend sind oder bereits nach Hause gegangen sind. Es ist sehr schön, mit euch zu arbeiten. Danke."

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