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Elefantenherde wirbt auf dem historischen Marktplatz in Brüssel für das Flowertime-Festival

Eine Herde von neun Holzelefanten führt seit dem frühen Morgengrauen am Donnerstag Neugierige zu den Toren des Flowertime-Festivals auf dem Brüsseler ‚Grote Markt‘, der  Grand-Place. Dieses startet am heutigen Freitag im berühmten gotischen Rathaus und dauert bis Dienstag. Das Festival wechselt sich im Jahrestakt mit dem Blumenteppich auf dem weltberühmten historischen Marktplatz ab.

Belga
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Die hölzernen Dickhäuter sind das Werk des südafrikanischen Künstlers Andries Botha. Der imposanteste von ihnen ist fast sieben Meter lang und wiegt 500 Kilogramm. Die Herde ist seit ihrer Gestaltung bereits viel in Belgien herumgekommen: von der Küste über den Zoo Antwerpen, das Afrikamuseum in Tervuren und den Zoo Planckendael. Bothas Elefanten gönnen sich nun einen letzten Aufenthalt, und zwar auf dem Marktplatz in Brüssel.

Für den Verein, der das Flowertime-Festival abwechselnd mit dem Brüsseler Blumenteppich organisiert,  der die Pflastersteine des ‚Grote Markt‘ alle zwei Jahre mit Blumen schmückt, war die Reise der Elefanten, die am Donnerstag bereits in den frühen Morgenstunden stattfand, eine logistische Meisterleistung. Die Teams des Vereins mussten die hölzernen Dickhäuter noch mit Blütenblättern zum Thema Surrealismus verzieren. Dazu verwenden sie unter anderem Dahlien, die Paradeblume des Blumenteppichs.

Nach Flowertime, das vom 11. bis 15. August im Brüsseler Rathaus stattfindet, werden die Elefanten endgültig zur Verbeke-Stiftung in Kemzeke (Ostflandern) zurückkehren, wo sie friedliche Tage inmitten von Bäumen verbringen werden.

Spaziergang "Blühendes Brüssel"

Seit dem 1. August findet in der Hauptstadt auch die dritte Ausgabe von "Blühendes Brüssel“ statt. Dabei handelt es sich um einen Blumenrundgang in 18 Etappen, bei dem in der Altstadt bunte Blumensträuße zu bewundern sind. Im Brüsseler Rathaus werden etwa 15 Säle von renommierten nationalen und internationalen Floristen dekoriert.

Die im Zeichen des belgischen Surrealismus zu Ehren von René Magritte stehenden, hängenden oder auf dem Boden stehenden Pflanzenskulpturen bestimmen für etwa 60 Minuten den Rhythmus des Spaziergangs. Der Rundgang beginnt mit dem Werk "Ceci n'est pas une pipe" des Floral-Designerpaars Sofia Tavares und Marc Noël von Moments Subtils.

Der Blumenkünstler Max Hurtaud ließ sich ebenfalls von dem surrealistischen Brüsseler Maler René Magritte inspirieren, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 125. Mal jährt

Der Spaziergang "Blühendes Brüssel" entstand während der Corona-Pandemie und kann noch bis zum 15. August entdeckt werden.

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