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Inland
Justiz

Mann, der wegen des Verdachts auf Entführung und Folter in Belgien gesucht wurde, in Ungarn verhaftet

Ein 24-jähriger Mann, der in Belgien wegen Entführung und schwerer Körperverletzung gesucht wurde, ist in der ungarischen Hauptstadt Budapest festgenommen worden. Die Antwerpener Justizbehörden bestätigen, dass der Festgenommene im Verdacht steht, einen 37-jährigen  Niederländer, der in Poppel bei Ravels (Provinz Antwerpen) schwerverletzt aufgefunden wurde, entführt und gefoltert zu haben.

Martina Luxen Belga
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Kristof Aerts von der Antwerpener Staatsanwaltschaft sagte gegenüber VRT News, dass "das Opfer am 23. Februar in Poppel, nahe der niederländischen Grenze, schwer verprügelt aufgefunden wurde."

Die belgische Polizei geht davon aus, dass es sich um eine Abrechnung im Drogenmilieu handelt. Bei der Abrechnung wurden dem Niederländer ein Finger abgehakt und “Dieb” in die Stirn geritzt.

Die ungarischen Behörden gehen davon aus, dass der Verdächtige nach der Tat nach Ungarn geflüchtet ist. Er wurde am 4. August in Budapest verhaftet. Im internationalen Haftbefehl des Verdächtigen heißt es, er sei "gefährlich" und "gewalttätig".

Bei der Verhaftung leistete der Verdächtige keinen Widerstand und stellte sich sofort. Belgien hat ein Auslieferungsverfahren eingeleitet.

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