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Jüngster Elefant aus Tiergarten Pairi Daiza unerwartet gestorben

Im Tiergarten Pairi Daiza (Provinz Hennegau) ist der jüngste Nachkommen der Elefantenherde, die zweijährige Sayun, unwerwartet gestorben. Ursache war eine Infektion mit dem Elefantenherpesvirus, einer der häufigsten Todesursachen bei jungen Elefanten.

Martina Luxen Belga
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Sayun wurde am 18. Dezember 2020 in Pairi Daiza, in Brugelette, Hennegau, geboren. Gerade für junge Elefanten stellt das unheilbare Herpesvirus EEHV (Elephant Endotheliotropic Herpesvirus) eine ernsthafte Bedrohung dar. Ihr eigenes Immunsystem ist noch nicht stark genug, um das Virus aus eigener Kraft zu bekämpfen und die Muttermilch kann nicht mehr alle notwendigen Antikörper liefern.  

Sayun hatte nach Angaben des Zoos keine Chance gegen das Virus. Auf die ersten Symptome (Lethargie und Appetitlosigkeit) folgten am Sonntagnachmittag schnell innere Blutungen, die für das Elefantenherpesvirus charakteristisch sind. Die Injektion von Blut von zwei anderen Elefanten aus Pairi Daiza - Blut, das reich an Antikörpern ist - reichte nicht aus. Sayun starb gegen 19 Uhr am Abend im Kreise ihrer Familie.  

Nach Angaben des Zoos ist sich die Elefantenfamilie des Verlustes sehr bewusst. Auch das Tierpflegeteam ist untröstlich und will seine Bemühungen verdoppeln, um zur Entdeckung eines Impfstoffs gegen das Elefantenherpesvirus beizutragen.

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