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Taifun-Angst in Südkorea: Auch die 1.250 belgischen Jamboree-Scouts werden evakuiert

Das World-Jamboree in Südkorea, das ist das Welttreffen der Pfadfinder, muss unterbrochen werden. Nach den Problemen durch große Hitze und schlechtem Essen in den vergangenen Tagen sorgt der Taifun „Khanoun“ jetzt endgültig dafür, dass es zu Evakuierungen kommt. Davon betroffen sind auch die rund 1.250 Scouts aus Belgien, die zum Jamboree gereist sind.

Andreas Kockartz
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Eigentlich soll dieses Welttreffen der Pfadfinder in Südkorea, an dem rund 40.000 Scouts aus der ganzen Welt teilnehmen, noch bis zum kommenden Samstag dauern, doch der Taifun „Khanoun“ macht den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

Die meisten der Pfadfinder, die sich dort in dem riesigen Zeltlager aufhalten, sollen evakuiert werden. Das ist auch der Fall bei den belgischen Teilnehmern. Die Evakuierung der etwa 1.250 Scouts aus unserem Land wird derzeit geplant. Dabei arbeiten die hiesigen Koordinatoren und deren Vertreter in Südkorea mit der dortigen belgischen Botschaft eng zusammen.

Offenbar soll die Evakuierung bereits am Dienstagmorgen stattfinden. Dies teilte der belgische Botschafter in Südkorea der belgischen Delegation am Montag bereits mit. Die Evakuierung in die Hauptstadt Seoul soll mit  zahlreichen Bussen und Mannschafts-LKW der südkoreanischen Armee erfolgen.

Dort werden die Scouts in Hotels untergebracht. Anschließend soll es dort ein Alternativprogramm für die Pfadis geben, so die Organisatoren, die einen Evakuierungsplan bereits im Vorfeld ausgearbeitet hatten. Jeder der belgischen Teilnehmer an diesem größten Pfadfinderlager der Welt hatte dafür 3.500 € aufbringen müssen.

Die Gegend um Seoul soll von dem Taifun, der bereits für heftige Unwetter in Japan und China gesorgt hatte, steuert jetzt auf Südkorea zu.

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