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Tomorrowland-Nachlese: 37 Dealer festgenommen, 360 Besucher bekamen Platzverweis

Nach den beiden Tomorrowland-Festivalwochenenden zieht die Polizei Bilanz. Insgesamt wurden 37 Personen festgenommen, die mit dem Dealen von Drogen und mit Betrug beim Dealen in Verbindung gebracht werden. Drei der Festgenommenen mussten bereits vor einem Untersuchungsrichter erscheinen. 

Andreas Kockartz
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Daneben schnappte die Polizei insgesamt 360 Festivalbesucher mit Drogen für den Eigenbedarf. Diese mussten, genauso wie die Dealer, das Festivalgelände verlassen. Zudem zahlten sie vor Ort ein Bußgeld, bekommen dafür aber kein Strafverfahren. Insgesamt nahm die Polizei damit 86.250 € an Strafzahlungen ein.

Auch die Organisatoren ziehen Bilanz. Hier wurde gemeldet, dass unter den rund 200.000 Besuchern an den beiden Wochenenden insgesamt 4.600 Personen medizinische Versorgung brauchten. 75 Betroffene wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Veranstalter nennen dies im Vergleich zu der enormen Besucherzahl „normale medizinische Vorgänge“.

Offenbar hatten nur wenige dieser medizinischen Behandlungen mit Drogen- oder Alkoholmissbrauch zu tun. In den meisten Fällen habe es sich hier im Verletzungen, wie Brüche oder Verstauchungen gehandelt. 

Zwei Todesfälle

Die 17. Ausgabe von Tomorrowland wurde von zwei Todesfällen überschattet. Am ersten Festivalwochenende starb ein Mitarbeiter der Veranstalter an einer Überdosis Drogen und am zweiten Wochenende wurde ein Besucher aus Thailand bewusstlos aufgefunden, der wenig später im Krankenhaus verstarb. Auch hier ging es um Drogenkonsum.

Tomorrowland gibt an, alles daranzusetzen, dass sowohl die Besucher, als auch die Mitarbeiter in Sachen Drogen sensibilisiert werden und appelliert denn auch auf dem Gelände, sich an die entsprechenden Regeln zu halten. Zudem führt die Polizei zahlreiche Kontrollen durch. 

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