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Belgiens Verteidigungsministerium verweigert die Annahme der ersten F-35-Kampfbomber

Die belgische Luftwaffe wird die ersten beiden neuen F-35-Kampfflugzeuge, die gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden sollen, nicht annehmen. Grund dafür sind Probleme mit Bordcomputern, die Hersteller Lockheed Martin nicht in den Griff bekommt. Diese allerdings sind im Lastenheft bzw. im Kaufvertrag erforderlich.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Belgien hat bei Lockheed Martin 34 Maschinen vom Typ F-35 bestellt, um die veralteten F-16er zu ersetzen. Eigentlich sollten die ersten beiden neuen Maschinen gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden, doch daraus wird vorerst nichts.

Das belgische Verteidigungsministerium verweigert bis auf weiteres die Annahme dieser ersten Kampfflugzeuge. Grund dafür sind Probleme bei der Funktion der Software-Einheit „Block 4“, die aus mehreren Bordcomputern und neuen Bildschirmen besteht. Lockheed Martin bekommt einige Probleme nicht in den Griff.

Mehrere Tests der Software und der gesamten Anlagen verliefen nicht zur Zufriedenheit des Herstellers und der Käufer und deshalb verläuft die Auslieferung auch verspätet. Nicht nur Belgien lehnt die Annahme von Maschinen ab, deren Bordcomputer nicht richtig funktionieren, sondern auch die US-Luftwaffe.

Durch dieses Problem muss auch die Ausbildung der belgischen F-35-Piloten verschoben werden. Das belgische Verteidigungsministerium und die Luftwaffe erwarten, dass Hersteller Lockheed Martin die Probleme bis zum Sommer 2024 in den Griff bekommt, andernfalls drohen Vertragsprobleme. 

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