Aus Richtung Vorselaar in den Kempen in der Provinz Antwerpen sind 150 Fahrräder für die Ukraine unterwegs. Diese Aktion ist eine Idee der Vereinigung „Vorselaarse Hoptimisten“, die sich regelmäßig etwas zu guten Zwecken einfallen lässt. „Wir haben niemals damit gerechnet, dass so viele Fahrräder zusammenkommen“, freuen sich die Vereinsmitglieder.
Verein in Vorselaar sammelt 150 Fahrräder für die Ukraine: "Die Straßen sind kaputt, also brauchen sie Räder"
Die „Vorselaarse Hoptimisten“ sind eine Gruppe von Über-60-Jährigen, die sich schon lange mit Aktionen für den guten Zweck beschäftigen und zwar sowohl in Belgien, als auch im Ausland. Bisher lag der Schwerpunkt dieser ehrenamtlichen Gesellschaft bei Projekten in Afrika, doch jetzt richteten sich die rüstigen Rentner an die Menschen in der Ukraine, denn dort werden auch Hilfe und Unterstützung gebraucht, heißt es bei der Vereinigung.
Jetzt rief die Vereinigung dazu auf, Fahrräder für die Ukraine zu spenden, wie Vereinsmitglied Jos Celen gegenüber VRT NWS erzählte: „Das scheint vielleicht seltsam zu sein, ist es aber nicht. Durch den Krieg sind viele Straßen in der Ukraine zerstört, wodurch es kaum möglich ist, mit dem Auto zu fahren. Die einzige Lösung ist dann, mit dem Fahrrad zu fahren.“
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Partnerschaft mit Caritas
Der rührige Verein arbeitet mit der internationalen Hilfsorganisation Caritas zusammen und dort hieß es, dass man bis zu 4.000 Fahrräder in der Ukraine brauche, damit die Menschen sich dort trotz unwegsamer Straßen fortbewegen können.
150 Fahrräder und noch einige Kinderräder kamen in Vorselaar und Umgebung nach dem Aufruf der „Vorselaarse Hoptimisten“ zusammen. Die meisten davon waren intakt, an anderen wurde noch geschraubt. Der Verein hätte nie geglaubt, so viele Räder in die Ukraine schicken zu können. „Wir haben mit solchen Reaktionen nicht gerechnet und sind sehr verwundert, auch weil wir nur intakte Räder schicken können“, ergänzte Mitarbeiter Rik Willemen.
