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Neu ab dem 1. August: Banken heben Sparzinsen an, neue Parkregeln in Antwerpen

An diesem 1. August 2023 treten wieder einige Neuerungen in Kraft und dies betrifft unter anderem die Sparer mit Konten bei den belgischen Banken und die Besucher der Stadt Antwerpen, die nicht mehr einfach so ihren Wagen in den Wohnvierteln der Stadt abstellen dürfen. Zudem zahlen die Kassen mehr für Brillengläser. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Höhere Zinsen auf Sparkonten

Die in Belgien aktiven Großbanken BNP Paribas Fortis, KBC und ING heben ab dem 1. August ihre Zinsen auf Sparkonten an und auch die kleinere Beobank folgt diesem Schritt.

Bei BNP Paribas Fortis steigen die Basiszinsen der einfachen Sparkonten von 0,15 auf 0,25 % und die Treueprämien werden von 0,10 auf 0,25 % angehoben. Bei den „Plus“-Konten steigt die Treueprämie auf 1 %, während die Basiszinsen auf 0,50 % stehen bleiben. Die Sparkonten bleiben hier auf 100.000 € beschränkt. Die Fortis-Töchter Fintro und Hello Bank! Gewähren die gleichen Leistungen.

Bei der KBC bietet ihren Sparkunden einen Basiszinssatz und eine Treueprämie von jetzt 0,45 % an und hebt die Gesamtzinsen von 0,60 auf 0,90 % an. „Start2Save“-Sparkonten bringen ab jetzt 1,50 % Zinsen. Hier können Sparer maximal 500 € pro Monat auf das Konto einzahlen.

ING hebt die Basiszinsen auf einfache Sparkonten von 0,35 auf 0,45 % an und die Treueprämie steigt auf 1,05 %. Bei ING „Tempo Sparen“ - ebenfalls maximal 500 € pro Monat - steigen die Zinsen von 0,70 auf 0,75 % und die Treueprämie wird auf 1,50 % angehoben.

Bei Beobank steigen die Basiszinsen von 0,30 auf 0,45 % und die Treueprämien gehen auf ebenfalls 0,45 %. 

Antwerpen: Auswärtige dürfen nicht mehr in den Straßen parken

In Antwerpen tritt ab dem 1. August ein neues Parkplatzsystem in Kraft. Dieses macht es auswärtigen Besuchern, die mit ihrem Auto in die Schelde- und Hafenmetropole kommen, quasi unmöglich, ihren Wagen einfach so in den Straßen der Stadt abzustellen. Damit bleibt der gesamte Raum zwischen den Leien, die den Innenstadtring bilden und den Schelde-Kais den Bewohnern und denen vorbehalten, die über einen Parkschein verfügen.

Dies soll dabei helfen, die Besucher der Stadt dazu zu bringen, die Parkhäuser und die unterirdischen Parkgaragen anzusteuern bzw. Die P+R-Parkplätze am Stadtrand. Diese Regelung ist ergriffen worden, da inzwischen rund ein Drittel aller in der Innenstadt abgestellten Autos Fahrzeuge von Besuchern sind, was dazu führt, das Anwohner umherkreisen müssen, um selbst einen Parkplatz zu finden.

Das neue Parksystem impliziert auch, dass die Parkscheinautomaten aus dem Stadtbild verschwinden und dass man über die Parkplatz-App der Stadt keine Stellplätze für Auswärtige und Besucher mehr buchen kann. Ausgenommen davon sind Unternehmer, Personen mit Behinderung und Mitarbeiter des Pflege- und Gesundheitswesens. Die Anwohner des betroffenen Gebietes haben allerdings die Möglichkeit, für ihre Gäste einen „Besucherpass“ zu beantragen. 

Höhere Vergütungen der Kassen bei Brillengläsern

Ab dem 1. August werden die Krankenkassen mehr Brillengläser vergüten. Die Sehstärke (Dioptrie), die erforderlich für eine solche Rückzahlung durch die Kassen ist, wird auf 7,00 für Personen zwischen 18 und 65 Jahren gesenkt. Für Kinder bis 18 Jahren gilt dies schon ab einer Dioptrie von 0,00.

Bei Über-65-Jährigen können multifokale Brillengläser ab einer Sehstärke von 4,25 zurückbezahlt werden. Die vollständigen Rückzahlungen können nur über anerkannte Optiker laufen. Bei nicht anerkannten Optikern und bei Brillenketten liegt die Rückzahlung bei „nur“ 75 % des Kaufpreises. 

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