Der diesjährige Sommerschlussverkauf ist nach Ansicht der Neutralen Gewerkschaft für Selbständige (NSZ) eher dürftig verlaufen und dies soll sowohl an den Wetterverhältnissen gelegen haben und auch an den angepassten Sommerferien in der Wallonie. Dies habe besonders Brüssel zu spüren bekommen, so die NSZ.
Die Wetterumstände und angepasste Ferien verhageln den Sommerschlussverkauf in Belgien
Der SSV fand wie jedes Jahr zwischen dem 1. und dem 31. Juli statt, doch der Einzelhandel ist teilweise mit den Ergebnissen nicht zufrieden. In der Brüsseler Innenstadt z.B. soll der SSV in diesem Jahr eher mäßig erfolgreich gewesen sein, während die großen Shoppingcenter von guten Umsätzen sprechen.
Nach Ansicht verschiedener vom NSZ befragter Einzelhändler lag es unter u.a. an dem zunächst zu heißen und danach zu schlechten Wetter, dass die Verbraucher kaum in die Geschäfte gelockt werden konnten, auch wenn die SSV-Umsätze in der ersten Juliwoche gut gewesen seien.
Diese Analyse gilt offenbar nicht nur für die Brüsseler Hauptstadt-Region, sondern für alle Einkaufsstädte in ganz Belgien. Nur die Einkaufszentren landauf, landab scheinen zufrieden zu sein. In Brüssel und in der Wallonie lag der enttäuschende Umsatz aber nicht nur am Wetter, sondern auch an den verschobenen Sommerferien im frankophonen Landesteil: „Viele Kunden sind wohl schon früher in Urlaub gefahren.“
Im Allgemeinen gehen die Händler in Belgien aber davon aus, dass der SSV ähnliche Umsätze geboten hat, die im vergangenen Jahr. Durch einen Mangel an Kunden waren viele Rabatte zudem sehr hoch und lohnenswert, so Experten und Marketingforscher dazu. Mancherorts wurden Preisnachlässe von bis zu 70 % geboten.
