Die „Passage du Nord“, eine überdachte Galerie aus dem 19. Jahrhundert im Brüsseler Zentrum, hat in den letzten Jahren umfangreiche Renovierungen erlebt. Jetzt kommt das Sahnehäubchen, denn die Galerie bekommt ihre ursprünglichen Kuppeln wieder zurück, womit sie ihren alten Glanz wieder erlangt.
Die Galerie "Passage du Nord" im Brüsseler Stadtzentrum bekommt ihre historischen Kuppeln zurück
Die „Passage du Nord“ befindet sich zwischen der Brüsseler Einkaufsmeile Nieuwstraat und der Adolphe Maxlaan. Diese Geschäftsgalerie ist seit 1995 denkmalgeschützt. Entworfen und gebaut wurde sie Anfang des 19. Jahrhunderts im für den Architekten Henri Rieck typischen eklektischen Stil. Sie stammt also aus einer Epoche, in der überdachte Durchgänge und Geschäftsgalerien in der belgischen Hauptstadt sehr im Trend lagen.
„Die neuen Kuppeln sind das Sahnehäubchen einer langwierigen Renovierung, während der das Gebäude wiederhergerichtet wurde“, sagt Brüssels regionale Staatssekretärin für Städtebau, Ans Persoons (One.Brussels/Vooruit) dazu.
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Zuerst wurde die Innengalerie mit ihren dekorativen Elementen, ihrem gläsernen Dach und den Außenfassaden restauriert. In dieser Phase ist der Aufbau der historischen Kuppeln der letzte Schritt. Diese Kuppeln bestehen aus hölzernem Fachwerk, Schiefer und anderen edlen Baustoffen. Das Ganze lässt diese Kuppeln quasi in ihren alten Glanz erstrahlen.
Neben den ästhetischen und den historischen Aspekten sollen diese Kuppeln, die vom Architekturbüro „Atelier d’Architecture du Congrès“ von Fédéric Hossay gezeichnet und konzipiert wurden, sollen zudem für einmaligen - sprich exklusiven Wohnraum sorgen und die Wohnungen auf der obersten Etage des „Norddurchgangs“ ergänzen. Das regionale Denkmalschutzamt Urban.Brussels übernimmt 80 % der Arbeiten, die für die Arbeiten an den Kulturerbe-Elementen vorgesehen sind. Diese sind auf 818.500 € veranschlagt worden.
