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Inland
Wirtschaft

Belgien: Inflation leicht gesunken, Wirtschaftswachstum tritt auf der Stelle

Die Teuerungsrate in Belgien ist im Juli kaum gesunken. Sie liegt derzeit bei 4,14 %. Noch steigen die Lebensmittelpreise signifikant, doch das Tempo, in dem sie steigen, wird langsamer. Im Juni meldete das belgische Statistikamt Statbel eine Inflation von 4,15 %. Inzwischen kühlt aber das Wirtschaftswachstum in Belgien etwas ab. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der stärkste Treiber der Inflation sind die Lebensmittelpreise, die im Vergleich zum Juli 2022 um 13,23 % angestiegen sind. Vor allem bei Ölen (14,8%), Fisch (+ 12,1 %), Milchprodukten (+ 17,8 %), Brot und Getreide (+ 14,2 %) sowie Fleisch (+ 10,5 %) sind die Preise in den vergangenen 12 Monaten stark angestiegen.

Gute Nachrichten kommen von den Energiepreisen, die um rund ein Viertel zurückgegangen sind: Elektrizität - 27,1 % und Gas - 62,4 %. Im Juli sind diese Preise zwar wieder leicht angestiegen, doch dies liegt u.a. am Auslaufen der Sozialtarife und an der Anhebung der Verbrauchersteuern (Akzisen).

Inzwischen kühlt die Wirtschaft in Belgien ein Wenig ab. Im zweiten Quartal 2023, also zwischen April und Juni, betrug das Wirtschaftswachstum 0,2 %. Das ist weniger als erwartet wurde. Diese schwache Wirtschaftslage ist auf schrumpfende Zahlen bei der Industrie zurückzuführen. Belgien steht zwar derzeit etwas besser da als Deutschland, doch gegenüber Frankreich hat man hier das Nachsehen. 

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