Wenn man im Geschäft oder anderswo mit seiner Bankkarte bezahlt, dann müsse die Einzelhändler oder Geschäftsleute dafür bei den Banken eine Gebühr entrichten. Diese Gebühr wird jetzt in Belgien auf Anordnung der Bundesregierung gesenkt. Während die Handelsverbände dies begrüßen, sind die Banken nur begrenzt dafür zu haben.
Unkosten für elektronische Bezahlungen in Belgien nach unten korrigiert
Die Nebenkosten für den Handel bei Kartenzahlungen bis 25 € liegen derzeit bei maximal 0,2 % des Transaktionsbetrags. Für einen Zahlungsvorgang über 25 € beläuft sich das also auf eine Gebühr von 5 Eurocent.
Die belgische Bundesregierung halbiert diesen Betrag jetzt auf 0,1 % des Zahlungsbetrags. Damit beträgt die Gebühr für den Händler bei 25 € nur noch 2,5 Eurocent. Auch die Gebühren für Zahlungen zwischen 25 und 50 € werden gesenkt.
Der Unternehmer Unizo für Flandern und Brüssel, der Selbständigen- und Einzelhandelsverband NSZ sowie einige andere belgische Verbände begrüßen diese Maßnahme.
Doch der Sektorverband der belgischen Banken, Febelfin, macht sich Sorgen darüber. Man habe ein Gutachten zu diesem Thema abgelehnt und ist der Ansicht, dass dies für den Handel der kleinste Ausgabenposten ist, der nur einen kleinen Effekt habe.
