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Inland
Wirtschaft

Die Häuserpreise sinken seit langem noch einmal in Belgien - Nur nicht in Flandern

Zum ersten Mal seit 12 Jahren sinken die Immobilienpreise für Häuser in Belgien, wenn auch nur ganz leicht. Dies ist aus dem Immobilien-Barometer des belgischen Notar-Verbandes ersichtlich. Allerdings zeigt sich diese Entwicklung mit regionalen Unterschieden, denn im belgischen Bundesland Flandern gehen die Preise für Häuser (noch) nicht zurück. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Im Allgemeinen sind die Immobilienpreise in Belgien heute rund 0,3 % günstiger als noch vor einem Jahr, so der Notar-Verband. Das bedeutet, dass ein Haus jetzt rund 231.000 € kostet.

Doch dies gilt lediglich für die Brüsseler Hauptstadt-Region und für die Wallonie. In Flandern sind die Häuserpreise nicht wirklich gesunken, wenn sie auch langsamer steigen, als noch vor einem Jahr. In der Wallonie Häuserpreise um 1,4 % zurück, in Brüssel sogar um 4 % während sie in Flandern um 1,7 % stiegen.

Alles in allem begrüßt der Sektor diese Entwicklung, denn in den vergangenen 5 Jahren sind die Immobilienpreise landesweit um rund ein Viertel angestiegen. 2018 musste hierzulande noch 253.000 € für ein Haus gezahlt werden.

Während die Preise für Häuser leicht sinken, sind die Preise für Wohnungen und Appartements hingegen weiter angestiegen und zwar in allen Landesteilen Belgiens um durchschnittlich 1,7 %.

Zudem sind im ersten Halbjahr 2023 4,2 % weniger Häuser verkauft worden, als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die sinkende Nachfrage bzw. Kaufbereitschaft könnte diesen Trend begünstigt haben.  

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