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Nationalfeiertag in Belgien: Der 21. Juli steht ganz im Zeichen des 10jährigen Thronjubiläums von König Philippe

Der belgische Nationalfeiertag am 21. Juli steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des 10jährigen Thronjubiläums von König Philippe, der vor genau 10 Jahren die Regentschaft von seinem Vater, König Albert II., übernahm. Dieser hatte nur kurz zuvor abgedankt. In Brüssel fällt die Militärparade aus diesem Grunde etwas größer aus als normal und es wird ein umfassendes Rahmenprogramm für die Bevölkerung angeboten.

Andreas Kockartz
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Am traditionellen Nationalfeiertags-Défilé vor dem Königspalast in Brüssel werden am Freitag 1.345 Frauen und Männer teilnehmen, die bei weitem nicht nur aus der Armee kommen, sondern auch aus den diversen Hilfs-, Rettungs- und Notdiensten. Dazu nehmen auch 109 altgediente Soldaten an der Parade teil.

Allerdings wartet das belgische Militär mit „großem Besteck“ auf, denn dutzende Fahrzeuge verschiedenster Waffengattungen werden am Palast vorbeifahren, wo der König die Parade mit zahlreichen Ehrengästen abnimmt. Auch die Luftwaffe nimmt daran teil, denn es werden 27 Flugzeuge über Brüssel fliegen, darunter auch mehrere F-16-Kampfbomber.

Zur Überraschung des Monarchen werden die belgischen Special Forces eine „aktive“ Demonstration ihres Könnens präsentieren. Nebenbei stellt sich die Armee im Warandepark in Brüssel mit einem Zeltdorf, Fahrzeugen und mehreren hundert Soldaten der Bevölkerung vor.

Im Laufe des Nationalfeiertags am Freitag wird das belgische Königspaar am Vossenplein in den Marollen auch den „Bal National“ besuchen und dem Treiben dort vom Dach des Redaktionsbusses der Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ folgen. 

Museumswochenende in Brüssel

Aus Anlass des Nationalfeiertags und des 10jährigen Thronjubiläums von König Philippe sind die zahlreichen Königlichen Museen und auch viele andere Museen der Stadt am kommenden Wochenende zum kostenlosen Besuch geöffnet.

„Mit dieser Initiative wollen wir und beim Königspaar dafür bedanken, dass es unaufhörlich die staatlichen Museen promotet und wir möchten damit allen Bürgern die Möglichkeit bieten, sich einmal die prächtigen staatlichen Sammlungen anzuschauen“, so Thomas Dermine (PS), Belgiens Minister für Wissenschaften, dessen Kabinett auch für die staatlichen Sammlungen und Museen zuständig ist.  

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