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Gesundheit

Die Vogelgrippe schlägt an der belgischen Nordseeküste zu

An der belgischen Küste werden zahllose tote Seevögel entdeckt und diese sind alle an der Vogelgrippe gestorben. Vor allem in den Brutkolonien an der Nordseeküste schlägt die Vogelgrippe zu. Auf einer Brutinsel vor Zeebrügge wurden an einem Tag alleine 2.000 verendete Seevögel gezählt.

Andreas Kockartz
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In den Brutbereichen der Seevögel an und vor der belgischen Nordseeküste liegen die Nester von infizierten und von gesunden Vögeln nebeneinander und das sorgt dafür, dass sich die Vogelgrippe gerade dort, an so sensiblen Stellen, rasch verbreitet.

„Es sind vor allem die Seeschwalben und die Flussseeschwalben, die hier in großer Zahl sterben. Auf der Schwalbeninsel von Zeebrügge haben Mitarbeiter der Genter Universität und des Instituts für Natur- und Waldforschung (INBO) in der vergangenen Woche an nur einem Tag mehr als 2.000 tote Vögel gezählt. Die Vögel werden sofort begraben, denn das ist die schnellste Art und Weise, der Verbreitung der Vogelgrippe entgegenzuwirken“, so Kevin De Cock von der Initiative „Vogelgrippe-Nummer Küste“.

Wer einen verendeten Vogel entdeckt, sollte diesen nicht anfassen. Besser ist, die „Vogelgrippe-Nummer Küste“ 0465 00 52 31 anzurufen. Hier wird veranlasst, die Kadaver abzuholen. Damit soll versucht werden, die weitere Ausbreitung der Vogelgrippe einzuschränken. 

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