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Inland
Wirtschaft

Umschlagsrückgang um 5,5 % für den Fusionshafen Antwerpen-Brügge

Der Hafen Antwerpen-Zeebrügge verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2023 einen leichten Umschlagsrückgang um 5,5 % Waren und Güter. Die Hafenbehörden führen dies auf die unsichere wirtschaftliche Lage und auf einen weltweiten Rückgang bei der Nachfrage nach Container-Transporten zurück.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Neben den Containern sanken aber auch die Umschlagszahlen in den Bereichen Düngemittel und Kohlen. Dem gegenüber steht allerdings eine Zunahme bei den Transporten von Obst und Früchten mit Kühlcontainern. Hier stieg die Umschlagszahl um 10,6 %. Der Fusionshafen hat sich inzwischen zum wichtigsten Hafen für den Fruchtumschlag in Europa entwickelt.

Dass hier der Container-Transport zunimmt, hat auch damit zu tun, dass das Klima wärmer wird und dass dadurch der Transport von Obst und Früchten mit Paletten (Foto unten) zu Gunsten der Kühlcontainer deutlich zurückgeht.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Insgesamt wurden zwischen Januar und Juni 2023 im Hafen von Antwerpen-Brügge etwa 139 Millionen Tonnen Waren und Güter umgeschlagen, ein Rückgang um 5,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hafen-CEO Jacques Vermeire sagte dazu: „Die heutige wirtschaftliche Situation spiegelt sich in diesen Zahlen wieder. Unter diesen instabilen Umständen hält der Hafen relativ gut stand.“     

Vermeire schaut vorsichtig auf die zweite Jahreshälfte: „Was dies bringen wird, hängt von vielen unsicheren Faktoren ab, wie zum Beispiel von den Energiepreisen, die einen großen Einfluss auf die Chemieindustrie haben. Das zeigt sich in einer niedrigeren Produktion.“ 

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