Das berühmte Hotel La Réserve in Knokke-Heist hat seine ersten Gäste empfangen. Nach einer Gesamtrenovierung von zehn Millionen Euro haben die Unternehmer Marc Coucke und Bart Versluys das La Réserve in das erste Fünf-Sterne-Hotel an unserer Küste verwandelt. Für die Küche des Hotels konnten sie den Dreisternekoch Peter Goossens verpflichten.
Nach der Neueröffnung: Blick ins Fünf-Sterne-Hotel La Réserve in Knokke-Heist
La Réserve ist seit 1949 das bekannteste Hotel an der flämischen, das schon viele berühmte Persönlichkeiten beherbergt hat. Unter anderem haben dort schon Paris Hilton, David Beckham und Frank Sinatra genächtigt. Im Jahr 2021 kauften die Unternehmer Marc Coucke und Bart Versluys das Gebäude im Nobelbadeort Knokke-Heist mit dem Ziel, es bis zum Sommer 2023 in ein Fünf-Sterne-Hotel zu verwandeln.
"Wir haben diesen Termin eingehalten", freut sich Versluys. "Tausende Gäste haben schon ein Zimmer reserviert, also müssen unsere Mitarbeiter sofort einsatzbereit sein. Wir haben keine Zeit, uns auszuruhen. Die ersten Gäste haben wir bereits empfangen".
Umfassende Renovierungsarbeiten
"Das Ergebnis ist fantastisch. Wir haben alles in Angriff genommen: den Keller, die Fassade, den Garten, die Lobby, die Zimmer, .... Alles ist erneuert worden. Die Idee ist, dass die Gäste das ikonische Hotel nicht mehr wiedererkennen werden, weil wir ihm unseren Stempel aufdrücken wollen. Unser Ehrgeiz war es, aus dem Hotel ein Stück Spitzenarchitektur zu machen, und das ist uns gelungen.“
Das Restaurant ist nicht mit dem Hof van Cleve vergleichbar
Peter Goossens
In dem renovierten Hotel haben die Gäste einen Blick auf den Zegemeer-See und es gibt unter anderem einen Wellnessbereich und einen Weinkeller. Für das günstigste Zimmer zahlen Sie rund 350 € pro Nacht, während die teuerste Suite 1.549 € kostet.
Schickes Hotel mit schickem Restaurant
Das Prunkstück des La Réserve ist das Restaurant La Rigue, das von Spitzenkoch Peter Goossens (Foto unten) geleitet wird. Seit 1992 führt er das Drei-Sterne-Restaurant Hof van Cleve in Kruisem, aber Ende dieses Jahres wird er dort die Schlüssel abgeben. "Hier werde ich nicht mehr jeden Tag anwesend sein müssen", sagt Goossens über La Rigue. "Es wird etwas ganz anderes sein."
"Wir werden weiterhin Spitzenqualität bieten, aber das Menü wird einfacher sein. Denken Sie an Gerichte wie Garnelenkroketten, Vol-au-vent oderPfeffersteak. Im Hof van Cleve konnten nur 45 Gäste Platz nehmen, hier ist Platz für 150 Personen. Wir bieten auch Frühstück und Zimmerservice an. Es ist also kein wirklicher Vergleich möglich."
"Ich bin allerdings beeindruckt von der Infrastruktur", so Goossens. "Die Küche ist unglaublich, wunderbar, einzigartig in Belgien. Sowohl die Gäste als auch die Köche haben einen Blick auf den Zegemeer-See. Wir haben viel Licht und alles ist neu, auch die Mitarbeiter. Es wird noch ein paar Monate dauern, bis alles reibungslos läuft, aber das wird schon."

