Ein 20-Jähriger, der am Samstagabend am Strand von Ostende in einer Zone mit Schwimmverbot im Meer schwamm, ist ertrunken, nachdem er in Schwierigkeiten geraten war. Die Rettungsdienste retteten den jungen Mann noch aus dem Meer. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Sonntag verstarb.
Der Jugendliche aus dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek war am Abend, nachdem die Rettungsschwimmer bereits Feierabend gemacht hatten, in der Nähe des Hafens von Ostende an einer sehr gefährlichen Stelle ins Meer geschwommen (Foto pben).
Es war am Samstag den ganzen Tag über besonders stürmisch, und deshalb war an diesem Strandabschnitt den ganzen Tag über eine rote Flagge gehisst worden, um anzuzeigen, dass dort das Schwimmen nicht erlaubt ist. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr - eine Stunde nachdem die Rettungsschwimmer ihren Dienst beendet hatten.
Freunde des jungen Mannes hatten noch versucht, ihn zu retten, als sie sahen, dass er in Schwierigkeiten geraten war, was ihnen jedoch nicht gelang. Einer wurde bei dem Rettungsversuch auch verletzt.
Der Bürgermeister von Ostende, Bart Tommelein, bittet die flämischen, Brüsseler und wallonischen Behörden, die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass das Schwimmen im Meer nur während der Zeiten, in denen Rettungsschwimmer anwesend sind, d. h. von 10.30 bis 18.30 Uhr, erlaubt ist. Auch müsse den Anweisungen der Rettungsschwimmer immer Folge geleistet werden.
