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In einem Reaktorblock im AKW Tihange
Umwelt & Klima
Energie

Sind die Meiler Doel 4 und Tihange 3 bis zum Winter 2025-2026 startklar, um die Energieversorgung zu gewährleisten?

Bis Ende Juli soll feststehen, ob die beiden Atommeiler Doel 4 und Tihange 3 in den gleichnamigen belgischen AKW zum Winter 2025-2026 ans Netz gehen können. Deren Laufzeit soll um 10 Jahre verlängert werden, doch davor müssen sie ein entscheidendes Sicherheits-Update bekommen, wie Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) bei seinem Besuch in Tihange am Donnerstag unterstrich.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der französische Energiekonzern Engie, der die beiden AKW Doel bei Antwerpen und Tihange bei Huy und Lüttich betreibt, steht jetzt dafür gerade, dass diese Sicherheitsupdates bis dahin durchgeführt werden.

Derzeit legt die staatliche belgische Aufsichtsbehörde für die nukleare Sicherheit FANC die Sicherheitsregeln vor, denen die beiden Meiler Doel 4 und Tihange 3 entsprechen müssen, um für 10 weitere Jahre Atomstrom liefern zu können. Eine Zeit lang müssen die Meiler vom Netz genommen werden, um die Laufzeit verlängern zu können, wobei die nukleare Sicherheit ganz vorne steht. Die Arbeiten an den Reaktoren werden bis 2025 dauern. 

Es geht darum, die Energiesicherheit unseres Land abzusichern und darum, nicht von anderen Staaten abhängig zu sein und gleichzeitig unseren Schadstoffausstoß zu reduzieren.“

Premierminister Alexander De Croo

Premierminister De Croo geht davon aus, dass dies gelingen wird und er ist überzeugt davon, dass das Abkommen mit Engie zur Laufzeitverlängerung unerlässlich ist: „Es geht darum, die Energiesicherheit unseres Land abzusichern und darum, nicht von anderen Staaten abhängig zu sein und gleichzeitig unseren Schadstoffausstoß zu reduzieren.“

Nebenbei stellte Engie-Electrabel-CEO Thierry Saegeman fest, dass mit dieser Laufzeitverlängerung an beiden Standorten insgesamt bis zu 1.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze gesichert werden können, die bei einem Atomausstieg verlorengegangen wären. Diese Leute werden im Zuge dessen auch dazu aus- und weitergebildet, um die danach stillzulegenden Atomkraftwerke nach und nach abzubauen. 

Premier De Croo: "Es geht darum, die Energiesicherheit unseres Land abzusichern"

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