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Im James Ensor-Museum in Ostende

Antwerpen, Brüssel und Ostende organisieren das Ensor-Jahr 2024 gemeinsam

Ab dem Ende dieses Jahres tun sich die belgische Hauptstadt Brüssel und die flämischen Städte Antwerpen und Ostende zusammen, um gemeinsam das James Ensor-Jahr 2024 zu organisieren. Zum 75. Todestag des Malers James Ensor (1860-1949) werden in den 3 Metropolen zahlreiche Ausstellungen, kulturelle Aktivitäten sowie Lesungen und Konferenzen veranstaltet.

Andreas Kockartz
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Der weltbekannte Künstler James Ensor lebte und arbeitete nahezu sein ganzes Leben lang in Ostende an der Nordseeküste. Dieser mondäne Badeort wird denn auch zwischen Dezember 2023 und August 2024 „in eine Ensor-Atmosphäre“ eingetaucht. Dazu wird ein Stadtfestival veranstaltet mit Musik, Wanderungen, Theater- und Filmaufführungen sowie einem Schreibprojekt.

Dass Antwerpen Teil des Ensor-Jahres ist, erklärt sich dadurch, dass sich im Königlichen Museum für Schöne Kunst (KMSKA) die größte Ensor-Kollektion der Welt befindet. In diesem Museum findet denn auch die zentrale Ausstellung zum Werk des Künstlers statt, in dem auch ein Vergleich zu dessen Zeitgenossen in der Kunstwelt im Impressionismus und Expressionismus gezogen wird.

Doch auch andere Antwerpener Kunstmuseen warten mit ergänzenden Ausstellungen und Projekten auf, die z.B. das Fotographiemuseum (FOMU), das ModeMuseum und das Druckerei-Museum Plantin-Moretus, die jeweils andere Aspekte von Ensors Schaffen zeigen und in einen zeitgenössischen Kontext versetzen.

In Brüssel lässt der Kulturtempel BOZAR sehen, dass James Ensor viel mehr war als „nur“ ein Künstler, der Masken und Seebilder malte. „James Ensor Maestro“ befasst sich mit der Musik in dessen Werk. Das sind u.a. musikalische Motive in Zeichnungen und Gemälden sowie sogar von ihm verfasste Partituren. 

James Ensor "Russische Musik", 1881

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