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Inland
Wirtschaft

Belgien ist das OECD-Land mit der höchsten Kaufkraftsteigerung

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, hat festgestellt, dass Belgien das Mitgliedsland ist, in dem die Kaufkraft an deutlichsten ansteigt. Dies ist die Folge der Inflation und der damit einhergehenden automatischen Einkommensanpassung an die Teuerungsrate in unserem Land. Die Einkommen stiegen in unserem Land infolgedessen durch alleine zwei Indexanpassungen in einem Jahr um 10,1 %.  

Andreas Kockartz Belga
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In den vergangenen beiden Jahren 2021 und 2022 waren die Preise nach der Wirtschaftskrise durch die Corona-Pandemie und durch den Krieg in der Ukraine mit den darauffolgenden Energie- und Rohstoffengpässen deutlich angestiegen. Im Herbst 2022 lag der Höhepunkt der Inflation in den OECD-Ländern deshalb bei rund 10 %.

Gleichzeitig sanken die realen Einkommen, nach denen berechnet wird, was sich ein Arbeitnehmer mit seinem Lohn oder seinem Gehalt leisten kann, in der gesamten OECD um 3,8 %.

Nur in wenigen Ländern dieser internationalen Organisation konnte die Kaufkraft nach kurzer Zeit steigen. Darunter ist auch Belgien. Unser Land liegt hier in der Frage der realen Einkommen mit + 10,1 % hinter Litauen (+13,6 %), Estland (+11,4 %) und Polen (+10,8 %) auf dem 4. Rang.

2022 stieg die Kaufkraft in Belgien um 2,9 % und dies ist auf die automatische Lohn- und Gehaltsindexierung zurückzuführen. Damit liegt Belgien vor Litauen (- 4,9 %), Estland (- 5,8 %) und Polen (- 7 %) auf dem ersten Platz. Das liegt daran, dass in diesen Ländern die Inflation noch höher lag, als z.B. in Belgien, wohl auch aufgrund ihrer Nähe zu den Konfliktländern Ukraine und Russland . 

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