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Inland
Wirtschaft

Über 5.500 Firmenpleiten im ersten Halbjahr in Belgien - Flandern besonders betroffen

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 haben in Belgien etwa 5.535 Unternehmen Konkurs anmelden müssen, wie der Wirtschaftsinformationsdienst GraydonCreditsafe in seiner Halbjahresstatistik feststellte. Dabei gingen rund 11.000 Arbeitsplätze verloren.

Andreas Kockartz Belga
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Fast die Hälfte der Konkurse (47 %) betraf eher junge und neugegründete Unternehmen, bzw. Firmen, die nicht einmal 5 Jahre existierten. Einmal mehr ist das Bauwesen davon betroffen und auch wieder der Transportsektor und der Bereich Fahrzeugunterhalt. Den Konkursen im ersten Halbjahr 2023 fielen rund 11.000 Arbeitsplätze zum Opfer.

Der schwerwiegendste Konkurs in unserem Land war die Pleite der Supermarktkette Makro, wo mehr als 1.800 Jobs verloren gingen.

Mit 3.365 Konkursen ist das belgische Bundesland Flandern am stärksten von dieser Pleitewelle betroffen. Alleine im vergangenen Monat Juni wurden hier etwa 670 Konkurse angemeldet, was einen Monatsrekord darstellt (250 Pleiten mehr als im bisherigen Rekordjahr 2013).

In der Wallonie stieg die Zahl der Konkurse ebenfalls (fast 1.400 Pleiten), aber wesentlich weniger stark, als in Flandern. In der Region Brüssel-Hauptstadt ging die Zahl der Pleiten (761) im ersten Halbjahr 2023 leicht zurück. 

Exit Makro

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