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Umfassende Fahrplan- und Netzreform bei der flämischen Nahverkehrsgesellschaft De Lijn

Die flämische ÖPNV-Gesellschaft De Lijn beginnt mit dem Stichtag 1. Juli 2023 mit der Umsetzung des gesamten Netz- und Fahrplans. Das bedeutet z.B., dass es bei rund 16.000 Haltestellen Veränderungen und Anpassungen geben wird. Ziel dieser ersten Phase ist die Neuordnung der „Basis-Erreichbarkeit“, auch „Hoppin“ genannt.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die von De Lijn geplante „Basis-Erreichbarkeit“ im flämischen ÖPNV ist Teil eines neuen Systems für den gesamten Nahverkehr. Rückgrat davon ist das Eisenbahnnetz. Danach folgt das sogenannte „Kernnetz“, sprich Busse und Straßenbahnen, die die großen Stadt- und Handelszentren, die wichtigsten Wohngebiete, Krankenhäuser usw. mit einander verbinden.

Das „Ergänzende Netz“ betrifft Buslinien zwischen und zu kleineren Städten und Gemeinden in Flandern. Zum Schluss kommt dann der „Nahverkehr auf Maß“. Das sind Kurzstreckenbusse, Busse oder kollektive Taxen, die bestellt werden können oder auch Fahrgemeinschafts-Systeme, die zu bestimmten Tageszeiten, Individuell und an nur selten bedienten Haltestellen vorbeikommen.

An diesem 1. Juli werden die ersten Anpassungen sichtbar, so Ann Schubs, Generaldirektorin von De Lijn gegenüber VRT NWS: „An etwa 16.000 Haltestellen müssen Anpassungen vorgenommen werden. Einige davon werden verschwinden, andere bekommen neue Liniennummern oder werden mit digitalen Anzeigetafeln ausgerüstet.“ Zudem bekommen 12 Haltestellen der Küstentram einen neuen Namen…  

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