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Inland
Justiz

Matchfixing im Tennis: Belgisches Gericht verurteilt 28 Angeklagte zu Haft- und Geldstrafen

Ein Richter in Oudenaarde in Ostflandern hat 28 Angeklagte zu Haft- und Geldstrafen verurteilt. Die meisten der Angeklagten gehörten zu einer belgisch-armenischen Bande, doch es standen auch Tennisspieler vor Gericht.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die belgisch-armenische Bande bestach belgische Tennisspieler und zockten dann auf Sieg oder Niederlage. Auf diese Weise soll die Bande seit 2018 bis zu 375 Spiele beeinflusst haben, vor allem in der zweiten und dritten Klasse im belgischen Tennis, und damit über 10 Mio. € an Gewinnen eingestrichen haben.

Der Kopf der Bande, ein 32 Jahre alter Armenier, erhielt die höchste Strafe. Er muss für 5 Jahre ins Gefängnis und ein Bußgeld in Höhe von 8.000 €. Das Gericht erklärte auch insgesamt sieben der Tennisspieler für schuldig, sprach aber keine Strafen für diese aus.

Die Mitglieder der Bande müssen zudem die Gewinne zurückzahlen, die sie auf diese illegale Weise erzielt haben und bei den Angeklagten wurde Bargeld und Luxusgüter beschlagnahmt.  

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