In diesem Jahr würde der Maler René Magritte 125 Jahre alt. Aus diesem Anlass wurden in der belgischen Hauptstadt einige Geschäftsstraßen mit Motiven aus seinen Gemälden dekoriert. In einer Pressemitteilung lässt die Stadt Brüssel wissen, dass diese Dekorationen bis zum 30. November zu sehen sind.
125 Geburtstag von René Magritte: Brüssel dekoriert aus diesem Anlass einige Geschäftsstraßen
René Magritte, geboren am 21. November 1898 in Lessines in der wallonischen Provinz Hennegau und gestorben am 15. August 1967 in Brüssel, ist einer der bekanntesten Künstler des Surrealismus, ein Kunststil, der Belgien auch ein bisschen gesellschaftlich geprägt hat. In Brüssel weis man das ganz besonders zu würdigen und begeht den 125. Geburtstag von Magritte auf eine besonders auffallenden Art und Weise.
In den Marollen - in der Hoogstraat, der Blaesstraat und der Vossenstraat - wurde eine ganze Reihe an künstlerischen Installationen angebracht, die Motive aus dem Werk des surrealistischen Malers zeigen, wie Regenschirme, Tauben oder Wolken. Diese wurden an Drähten, die zwischen den Gebäuden gespannt wurden, aufgehängt. Diese Elemente sollen die Betrachter dazu verleiten, in die surrealistische Welt Magrittes einzutauchen, quasi in diese rätselhafte Poesie des großen Meisters.
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Weitere Zeichnungen und Abbildungen mit Magritte-Elementen, wie z.B. dem berühmten Mann in Anzug und mit Melone, sind in der historischen Altstadt in der Nähe des Brüsseler Marktplatzes Großer Markt zu finden.
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Brüssels Geschäftswelt will damit in den Geschäftsstraßen der einzelnen Viertel im sogenannten Fünfeck im Zentrum „Instagram-würdige Universen schaffen“, so Fabian Maingain (DéFI), Brüssels Schöffe für wirtschaftliche Angelegenheiten: „Dies soll zur Bekanntheit des Stadtzentrums und zur Stärkung unserer Geschäfte beitragen. Die Idee ist auch, Landsleuten und ausländischen Touristen ein echtes Erlebnis zu bieten.“
Parallel zu den Marollen sollen solche Dekorationen auch in anderen Geschäftsstraßen der Hauptstadt eine solche farbenfrohe Kreativität sehenlassen. Das wird ebenfalls mit Installationen in der Luft, mit Fahnen oder mit anderen künstlerischen Mitteln geschehen so Maingain: „Jede Straße wird auf diese Weise zu einer Open Air-Galerie, die dazu bereit ist, fotografiert zu werden.“

