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Offshore-Anlagen können auch Wasserstoff produzieren
Inland
Wirtschaft

EU-Kommission investiert 20 Mio. € in ein Wasserstoffprojekt vor der Küste von Ostende

Die Europäische Kommission macht 20 Mio. € frei für den Bau und den Betrieb einer einmaligen Wasserstoff-Installation vor der Küste von Ostende ab 2026. „Die Produktion von grünem Wasserstoff kann uns dabei helfen, unsere Klimaziele zu erreichen“, so Jean de Bethune, Vorsitzender der Entwicklungsgesellschaft der Provinz Westflandern (POM) dazu.

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

Westflandern möchte mit der Entwicklung von Wasserstoffprojekten in dieser Hinsicht ein wichtiger Mitspieler werden und deshalb ging die POM der Provinz eine Partnerschaft mit dem Projektkonsortium HOPE (Hydrogen Offshore Production for Europe) ein.

Dieses Konsortium arbeitet an Entwicklung, Bau und Betrieb einer einmaligen Anlage in der Nordsee vor Ostende mit einer Kapazität von 10 Megawatt, was mittelfristig eine Produktionsmenge von 4 Tonnen Wasserstoff pro Tag ergeben soll.

Dieses Projekt, „Blue Accelerator“ genannt, ist wegweisend und soll beweisen, dass es technisch und finanziell möglich ist, Offshore-Wasserstoff zu produzieren und über Pipelines an Land zu bringen. Hierzu wird 2026 ein Testlauf gestartet, an dem POM-Westflandern ebenfalls beteiligt sein wird.

POM-Westflandern-Präsident Jean de Bethune sagt, dass dies für die Provinz auch neue wirtschaftliche Aussichten bietet und damit einhergehend auch neue Arbeitsplätze: „Dies fördert die Entwicklung von widerstandsfähiger und nachhaltiger Energieversorgung, was dabei hilft, die Energiesicherheit langfristig zu garantieren.“  

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