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Gesundheit

Flandern startet eine Kampagne, die vor den Gefahren von Kokain warnen soll

Das Flämische Kompetenzzentrum für Alkohol- und Drogenprävention (VAD) startet an diesem Dienstag eine Kampagne, mit der Drogenkonsumenten vor den Gefahren von Kokain gewarnt werden sollen. Auch im belgischen Bundesland Flandern nimmt der Kokainkonsum Jahr für Jahr zu.

Andreas Kockartz
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Ziel der VAD-Kampagne ist, die entsprechenden Zielgruppen über die sozialen Medien erreichen zu können und sie dort zu sensibilisieren. Kokain ist auch durch die Tatsache, dass es über den Antwerpener Hafen in Massen ins Land strömt, recht günstig und wird vor allem von 25- bis 34-Jährigen konsumiert und dies in erster Linie im Ausgangs- und Partyleben.

Doch auch in professionellen Kreisen wird diese Droge immer populärer und in diesem Kontext stellt das VAD fest, dass die Konsumenten nur sehr schwer zu erreichen sind.

Dies bestätigte auch Katleen Peleman, die Direktorin des Flämische Kompetenzzentrums für Alkohol- und Drogenprävention, gegenüber VRT NWS: „Das Tabu rund um den Kokaingebrauch ist groß und gerade auch bei Leuten, die das im Kontext ihrer Arbeit konsumieren. Und auch durch die Tatsache, dass Kokain lange das Image hatte, eine Erfolgsdroge zu sein, eine Droge, die man problemlos mit seiner Karriere verbinden kann. Dadurch ist es noch schwer, über dieses Problem zu sprechen und über die Tatsache, dass man es nicht mehr unter Kontrolle hat und dass man Hilfe braucht.“ 

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