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Busfahrerin von Fahrgast verprügelt nach Diskussion über Verspätung und Fahrschein

Die Busfahrerin Jilke Metten erzählte im VRT-Regionalsender Radio 2 Antwerpen, wie sie heute Morgen in Herentals von einem Fahrgast brutal geschlagen wurde. Ihr zufolge geschah dies nach einer Diskussion über eine Verspätung und den Fahrschein des Täters. Dieser wurde sofort nach der Tat von der Polizei festgenommen. Der Fahrerin wurde unter anderem die Nase gebrochen und die Augenhöhle geprellt. 

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In Herentals wurde heute Morgen eine Busfahrerin der flämischen Nahverkehrsgesellschaft De Lijn von einem Fahrgast brutal angegriffen. Wegen einer Verspätung war es zu einem Streit gekommen, woraufhin der Reisende der Fahrerin, Jilke Metten, angriff und schlug. "In Aarschot bin ich mit einer kleinen Verspätung losgefahren. Infolgedessen kam ich 4 Minuten zu spät an der Haltestelle des Herrn an", sagt sie aus dem Krankenhaus. "Es gab also von Anfang an einen Streit. Ausserdem hatte er keinen gültigen Fahrschein. Nachdem er diesen gekauft hatte, setzte er sich hin und es gab keine weiteren Probleme während der Fahrt."

Aber bei der Ankunft am Bahnhof Herentals kam der Mann filmend zur Busfahrerin und fragte, was ihr Problem sei, erklärt sie. "Daraufhin sagte ich, dass er mein Problem sei, weil er filme. Daraufhin hielt ich meinen Bus an und benachrichtigte die De Lijn Zentrale und die Polizei. "Er wollte auch nicht aus dem Bus aussteigen."

Weil plötzlich Freunde des Täters vor dem Bus auftauchten, schloss die Fahrerin die Türen des Busses wieder. "Als ich ihn danach ansah, ist er explodiert. Er sprang auf den Fahrersitz und fing an, mir ins Gesicht zu schlagen und zu treten. Ich konnte mich nicht bewegen. Meine Augenhöhle ist ernsthaft geprellt, meine Lippe ist innen aufgerissen und meine Nase ist gebrochen. Aber in dem Moment, als er weglaufen wollte, lief er direkt in die Arme der Polizei."

Jilke Metten fährt für einen Subunternehmer von De Lijn, De Reys en Zonen aus Heist-op-den-Berg. Sie arbeitet dort erst seit kurzem, nachdem sie gekündigt hatte, um nicht mehr in Antwerpen fahren zu müssen. "Ich fahre schon seit fast acht Jahren Bus. In Brüssel hatte ich nie Probleme, aber im Zentrum von Antwerpen war es die Hölle. Deshalb habe ich gekündigt. Auch weil der neue Arbeitsplatz näher an meinem Wohnort liegt. Und dann passiert so etwas in Herentals. Die Mentalität der Leute ist schrecklich und das ist natürlich nicht schön."

Fahrerkabinen sichern

Abgesehen von diesem Vorfall arbeitet das Verkehrsunternehmen De Lijn an einem Projekt, um die Sicherheit der Busfahrer zu erhöhen. "Im Rahmen unseres Sicherheitsplans werden wir die Fahrerkabinen mit Barrieren versehen", sagt Frederik Wittock von De Lijn. "Dies geschieht bereits in den neuesten Bussen und wird nach und nach auch in den älteren Bussen eingeführt."

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