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Ist Flandern gegen heftige Niederschläge gewappnet? "Ja, aber es muss schneller gehen und besser werden"

„Flandern muss mehr und schnellere Maßnahmen ergreifen, um Überschwemmungen durch heftigen Regen zu vermeiden“, sagt Patrick Willems, Professor für Wasserkund an der Universität Löwen (KU Leuven). Für einige Provinzen vor allem im Osten Belgiens gilt die Wetterwarnstufe „Code Orange“ und hier soll die Provinz Limburg stark betroffen sein.

Andreas Kockartz
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„Auch wenn die verschiedenen Behörden schon einige Initiativen ergriffen haben, um uns gegen schwere Regenschauern zu schützen, muss es noch besser werden“, so Prof. Willems gegenüber dem VRT-Sender Radio 2.

Willems ist u.a. Co-Autor von „Wehrhaftes Wasserland“, ein Gutachten, das im vergangenen Jahr der flämischen Landesregierung übergeben wurde. Hier werden Empfehlungen gegeben, wie man mit lang anhaltender Trockenheit und heftigen Niederschlägen in kurzer Zeit umgehen kann.

„Es passiert schon einiges und wir müssen damit Rechnung tragen, dass einschneidende Maßnahmen nicht einfach so eingeführt werden können“, so Willems weiter. Der Hydrologe erinnert auch daran, dass in dem Bericht deutliche Ratschläge enthalten sind.

„In den Tälern der Flüsse muss man dem Wasser mehr Platz einräumen, Deiche verkleinern oder an berechenbaren Stellen das Wasser aufhalten. So entsteht mehr Pufferkapazität und das Wasser kann auf eine sichere und kontrollierte Art und Weise bestimmte Stellen überfluten“, sagt das Gutachten dazu.

Auch für die Städte gibt der Bericht Empfehlungen: „In städtischen Umgebungen muss man so viel Wasser wie möglich aus der Kanalisation halten. Wadis (grüne Wassergräben in kommunaler Umgebung, die überfluten können (Red.)), mehr Grün und weniger Versiegelung sind hier die besten Lösungen.“  

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