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Unwetter traf vor allem den Westen des Landes - Massive Niederschläge sorgten lokal für Überschwemmungen

Von den heftigen Unwettern am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch waren vor allem die Provinzen West- und Ostflandern, sowie Hennegau betroffen. In einigen Gegenden fielen über 50 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von nur wenigen Stunden. Das sorgte lokal für Überschwemmungen.

Andreas Kockartz
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Besonders betroffen waren die Gemeinden Wervik und Komen in Westflandern, wo zwischen 50 und 80 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen wurden. Hier liefen Straßen und Keller voll, weil die Abwassersysteme die Wassermassen nicht aufnehmen konnten. Im Ortsteil Esdoorn in Wervik stand das Wasser in den Straßen rund 1 Meter hoch.

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Im Weiler De Klijte im nahegelegenen Heuvelland strömte Schlamm aus den Ackern und Feldern in den Ort und in einige Häuser und Keller. Zudem fielen hier 25 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von nur 12 Minuten. Die Feuerwehren in ganz Westflandern meldeten hunderte Einsätze.

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In Ostflandern waren vor allem die Gemeinden Velzeke und Zottegem betroffen, wo ebenfalls ganze Straßenzüge überflutet wurden. Nicht anders sah es im Westen der Provinz Hennegau aus. In der „Wallonischen Picardie“ und auch im etwas weiter entfernten Tournai hielt die Kanalisation die enormen Regenmengen nicht mehr auf und es wurden Straßen und Keller überflutet.

Verletzte wurden nirgendwo gemeldet. Am Mittwoch soll es in Belgien trocken bleiben, doch am Donnerstag soll eine weitere Unwetterzone aus Richtung Frankreich über unser Land hinwegziehen.  

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